Audi R8 LMS GT3

Audi-Motorsport

— 07.12.2008

ALMS 2009 ohne Audi

Audi konzentriert sein Motorsport-Engagement in der Saison 2009 auf den neuen Sport-Prototyp R15 TDI, den überarbeiteten Renntourenwagen A4 DTM und den neu entwickelten R8 LMS für GT3-Kundensport-Einsätze. In der ALMS ist Schluss.

Audi verabschiedet sich aus der American Le Mans-Serie. Im Jahr 2000 ist Audi in die ALMS eingestiegen und hat diese Meisterschaft seitdem geprägt. Die ALMS gilt als beste Sportwagen-Meisterschaft der Welt. Seit der Saison 2000 hat Audi neun Mal in Folge den Titel in der LMP1-Wertung gewonnen. Auch in der abgelaufenen Saison hat der Audi R10 TDI mit sieben Siegen in elf Läufen das Geschehen dominiert. Auch wenn sich Audi in der Saison 2009 wegen der wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf Schauplätze in Europa konzentriert, werden die amerikanischen Rennsport-Freunde in den Genuss einer Premiere kommen: Der völlig neu entwickelte Sport-Prototyp Audi R15 TDI soll sein Renndebüt am 21. März 2009 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring/Florida (USA) haben. Der Sportwagen-Klassiker, der vom Audi Sport Team Joest bestritten wird, gilt als Vorbereitung und letzter Renn-Test für die 24 Stunden in Le Mans (Frankreich).

Im Zuge der Audi-Neuausrichtung des Motorsport-Engagements hat Audi Sport den neuen R8 LMS entwickelt. Der über 500 PS starke Rennwagen auf Basis des Audi R8 wurde auf der Essen Motor Show 2008 offiziell vorgestellt und ist für die GT3-Kundensportteams der Ingolstädter entwickelt worden. Das dritte Standbein ist der DTM A4. Mit diesem Auto hatte Timo Scheider für Audi den Titel in der Deutschen Tourenwagen Masters 2008 geholt. Der weiterentwickelte A4 soll 2009 seinen Titel gegen die Mercedes-Konkurrenz verteidigen.

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