Audi Nuvolari

Audi Nuvolari Audi Nuvolari

Audi Nuvolari

— 07.03.2003

Großer Auftritt

Er ist zweifellos einer der großen Hingucker des Genfer Automobilsalons: Der Audi mit dem legendären Namen Nuvolari.

Das Gesicht des neuen A6 für 2004

Als Audi auf dem Genfer Salon die Hüllen fallen lässt, werden Heerscharen von mehr oder weniger bekleideten bildhübschen Hostessen plötzlich zur schönsten Nebensache der Welt. Von Trockeneisnebeln umwabert, schält sich der Audi Nuvolari derart verführerisch aus seinem feinen Seidennegligé, als sei der Striptease gerade erst erfunden worden.

Auf einer verkürzten A8-Plattform (Radstand 2,89 statt 2,95 Meter) liefert Audi-Chefästhet Walter de’Silva eine automobile Skulptur ab, bei der jeder einzelne der 480 Zentimeter zwischen scharfer Schnauze und knackigem Kurzheck pure Provokation bedeutet.

Schon allein der kolossale Kühlergrill im Stil der Auto-Union-Renner aus den 30er Jahren macht dabei sonnenklar, dass der Herr der Ringe jetzt auch Chef im Ring sein möchte. Gierig, gefräßig, gefährlich – wenn diese Nase im Rückspiegel auftaucht, räumen die meisten Autos freiwillig die linke Spur. Die Scheinwerfer mit innovativer LED-Technik müssen da gar nicht bemüht werden. Bitte, bitte, Audi, so wünschen wir uns das Gesicht des neuen A6 für 2004. Und wir wissen bereits: Es kommt auch so – nur nicht ganz so aggressiv.

Innen: Sportstudio in Leder und Alu

Den kraftvollen Coupé-Körper, der sich immerhin 1,92 Meter breit macht, krönt ein ebenso filigraner wie formschöner Dachbogen, der über den Dingen zu schweben scheint. Die markante seitliche Schulter, im internen Sprachgebrauch früher bezeichnenderweise Tornadolinie genannt, lässt den Nuvolari quattro zudem wehrhaft und wild wirken. Und erinnert tatsächlich ein bisschen an den kleinen Bruder TT – Familien-Bande, für die sich aber niemand schämen muss.

Innen empfängt uns ein maßgeschneidertes Sportstudio in Leder und Alu, das von der perfekten Passform bis zum Bedienkonzept MMI (wie A8) keine Wünsche offen lässt. Gleiches erwarten wir vom Luftfederfahrwerk und V10-Biturbo, der aus fünf Liter Hubraum 600 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment zaubert. Laut Audi genug für 4,1 Sekunden auf 100 km/h – mehr als genug für furioses Fahrvergnügen.

Zurzeit rechnet Audi noch, ob sich dieser Spaß auch wirtschaftlich darstellen lässt. Einige der Einblicke, die der Nuvolari uns hier erlaubt, werden wir künftig aber sicher in Serie bewundern dürfen. Ohne Nebel und Tuch.

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