Audi Q3 Facelift: Fahrbericht

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Audi Q3 Facelift (2014): Fahrbericht

— 14.11.2014

Erste Fahrt im neuen Audi Q3

Audi bringt den gelifteten Q3 Anfang 2015 auf den Markt. Wir waren schon mit dem überarbeiteten Kompakt-Kraxler unterwegs. So fährt sich der Q3 2.0 TDI mit 184 PS.

Die buchstäblich augenscheinlichste Änderung bei der Modellpflege des Q3 sind die neuen LED-Scheinwerfer.

Wenn Audi im Februar 2015 den überarbeiteten Q3 an den Start bringt, dann schaut man sich den kleinen Kraxler am besten erst einmal bei Nacht und Nebel an. Denn die buchstäblich augenscheinlichste Änderung bei der Modellpflege sind die neuen LED-Scheinwerfer und mehr noch die Blinker mit ihrer spektakulären Lightshow am Heck. Der Kühlergrill hat zwar immer noch die alte Single-Frame-Form, ist aber jetzt viel plastischer, betont mit seinen vergrößerten Ecken hin zu den Scheinwerfern die Breite des Autos und lässt den Q3 ordentlich funkeln, weil die Stege jetzt versilbert sind. So oder so ähnlich werden künftig alle Q-Modelle ins Gelände fahren und sich damit stärker vom Rest der Modellpalette abheben, versprechen die Bayern.
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Bis zu 17 Prozent weniger Verbrauch

Die stärkste Ausbaustufe des 2.0 TDI steht jetzt mit 184 PS und 380 Newtonmetern in der Liste.

Neben den Design-Retuschen haben sich die Herren der Ringe vor allem der Motoren angenommen und die Palette der je drei Vierzylinder von 120 bis 220 PS auf den neuesten Stand gebracht. Die Schadstoffe sind nun unter die Grenzwerte der Euro-6-Norm gefallen, wofür Audi den Dieseln auch einen SCR-Katalysator und einen AdBlue-Tank einbauen musste. Dazu haben die Ingenieure laut Hersteller auch den Durst gezügelt und einen Verbrauchsvorteil von bis zu 17 Prozent herausgeholt. Der sparsamste Diesel, ein 150 PS starker Zweiliter mit Schaltgetriebe und Frontantrieb, ist deshalb jetzt mit 4,4 Litern zufrieden und damit der neue Maßstab in dieser Klasse. Und bei den Benzinern sinkt der Eintrittswert nicht zuletzt durch die Zylinderabschaltung für den ebenfalls 150 PS starken 1,4-Liter im besten Fall auf 5,5 Liter. Dass einige Motoren gleichzeitig ein bisschen stärker geworden sind, war für die Bayern Ehrensache.

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Wir waren bei der ersten Ausfahrt mit der stärksten Version des 2.0 TDI unterwegs, der jetzt mit 184 PS und 380 Newtonmetern in der Liste steht und bei den Benzinern nur noch vom 2.0 TFSI mit 220 und dem RS Q3 mit nun 340 PS getoppt wird. Der Motor knurrt zwar bei den herbstlichen Temperaturen wie ein Bär kurz vor dem Winterschlaf, mobilisiert dafür aber auch Bärenkräfte und wuchtet den kleinen Kraxler mit Nachdruck durch die bayerischen Vorgebirge. Von 0 auf 100 in 7,9 Sekunden und maximal 219 km/h, das kann sich sehen lassen in diesem Segment. Wie engagiert der Q3 dabei zur Sache geht, hat der Fahrer buchstäblich selbst in der Hand. Denn auch hier prangt in der Mittelkonsole der Knopf für die "Drive Select"-Schaltung, mit der sich der Q3 von jetzt auf sofort anspannt oder ganz gelassen dahingleitet. Lenkung, Federung, die Doppelkupplung und die Motorsteuerung machen damit im "dynamic"-Modus einen ziemlich aufgekratzten Eindruck und schippern einen ganz sanft in den Feierabend, wenn man in die Komfort-Stellung wechselt.
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Der neue Audi Q3 ist 600 Euro teurer

Das Design retuschiert und die Motoren ausgetauscht oder optimiert – was die Bayern sonst noch alles geändert haben, das erkennt man vor allem in der Preisliste. Und zwar nicht nur, weil der Q3 mit der Modellpflege 600 Euro teurer wird und nun bei 29.600 Euro startet. Sondern auch, weil er jetzt besser ausgestattet ist: Xenon-Scheinwerfer zum Beispiel sind jetzt immer Serie, genau wie das Rollo über dem Kofferraum. Und gegen Aufpreis gibt es künftig Extras wie eine elektrische Heckklappe oder eben die LED-Scheinwerfer.

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Selbst an die Abenteurer unter den Audi-Kunden haben die Produktmanager gedacht – immerhin werden sechs von zehn Q3 als Quattro mit Allradantrieb bestellt. Wer es also ernst meint mit dem Offroad-Einsatz, der kann für den kleinen Geländegänger jetzt sogar ein aufblasbares Hauszelt bestellen, das binnen weniger Minuten am Heck des Q3 montiert werden kann – nur falls der Ausflug ins Abenteuer mal wieder etwas länger dauert. Schließlich hat man mit 17 Prozent weniger Verbrauch ja auch eine entsprechend größere Reichweite.

Autor: Thomas Geiger

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SUV

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