Audi quattro: Gestern und heute
Dirty Dancing

Vor 32 Jahren legte der Ur-Quattro den Grundstein für das, was Audi heute ist und prägte die glanzvollste und wildeste Zeit des Rallyesports. Generationentreff mit Audi Quattro, sport quattro und quattro concept.
- Stefan Helmreich
März 1980, Genfer Salon, Geburt einer Legende, die heute ehrfürchtig Uri genannt wird und die eigentlich hätte Carat – Coupé-All-Rad-Antrieb-Turbo – heißen sollen. Vier Scheinwerfer vorn verraten einen der frühen Vertreter des Audi quattro. In den Radhäusern wohnen geschmiedete Füchse, im Innenraum stecken die Funktionstasten wie Legosteine am Instrumentenschacht, hinter dem riesigen Lenkrad, das er sich wie den Motor vom Audi 200 borgt, lugen erst schmuck lose Runduhren, später die grellen Leuchtbalken des berühmten Mäusekinos hervor, und um einen herum ist alles derart großmütig mit Knarzkunststoff, plüschigem Zebravelours und flusigem Teppich belegt, dass einem beim Öffnen der federleichten Türen erst mal das herbwürzige Flair aus Omas Stube entgegenmufft.
Luxus-Limo mit feinstem V8: Der Audi S7 Sportback

Die Ur-Version bringt es auf zahlreiche WM-Siege. Seiner absoluten Endstufe S1 gelingt nur noch einer.
Bild: Ronald Sassen
Charakter-Coupés im Fahrvergleich: Luxusklasse der 70er

Audi sport quattro heißt er offiziell, seine Fans werden aber immer nur ganz lieb gemeint "Kurzer" sagen.
Bild: Ronald Sassen
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