Audi R8: 24-Stunden-Rennen

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Audi R8: 24-Stunden-Rennen

— 14.05.2010

Rollout für das 24h-Projektauto

Das AUTO BILD SPORTSCARS-24h-Projektauto Audi R8 nimmt langsam Fahrt auf. Nach dem Einbau verschiedener Rennsport- und Sicherheitsteile stand auf dem Nürburgring der so genannte Rollout an.

In den vergangenen Wochen gingen bei Projektinitiator Alexander Krebs selten die Werkstattlichter aus. Tag und Nacht schraubten die Männer für ein einziges Ziel: das Rollout am Nürburgring Ende April 2010. Hier ein Problemchen, dann passte dort etwas nicht, oder ein paar Teile waren nicht verfügbar. Der Termin wackelte jeden Tag stärker. Erst als der speziell für den R8 gebaute Zusatzkühler bei Krebs eintraf, sah man ein Licht am Ende des Tunnels. Und als dann noch der Werbedesigner am Tag vor dem Test den letzten Schriftzug platziert hatte, war auf einmal alles gut. Sechs Wochen nach Projektstart rollte am Nürburgring ein waschechter Renn-R8 vom Hänger.

Überblick: News und Tests zum Audi R8

Die R8-Mannschaft von links: Vogler, Initiator Krebs, AUTO BILD-Tester Möller-Sonntag und SPORTSCARS-Fahrer Naumann.

Der Motor sprang an, das Lenkrad drehte sich, der Sitz wackelte nicht – die Jungs hatten es tatsächlich geschafft. Nur die Motec-Räder (rundum 10 x 18 Zoll) hatten es aufgrund der individuellen Fertigung nicht rechtzeitig zum Rollout geschafft. Für Krebs und sein Team kein Problem, man montierte einfach die Serienräder mitsamt der Hankook-Slicks. Schließlich sollte der erste Test eher ein Funktions- denn ein Härtetest sein. Außerdem sollten sich Team und Fahrer kennenlernen. Dabei vertraut das SPORTSCARS-Projekt nun auch auf das Wissen des Küpper-Rennteams. Diese Mannschaft wird sich während des 24h-Rennens (12. bis 16. Mai) zusammen mit freiwilligen Audi-Mitarbeitern aus der Kundendienstwerkstatt des Audi-Werks in Neckarsulm um das Wohl des Serien-R8 kümmern.

Das Team testet den Audi R8

Auch Manfred Sandbichler, seines Zeichens Hankook-Motorsportchef Europa, war beim Test dabei und erklärte uns, dass wir während des Rennens auf 180 Competition-Rennreifen (Slick, Intermediate, Regen) zurückgreifen können. Zupin-Mann Günther gab am Nürburgring noch letzte Tipps zur Fahrwerkseinstellung. Steffen Leitgeb von Leitspeed montierte am Ring die Video VBox Pro mit vier Kameras als GPS-Datenaufzeichnungs- und Onboard-Videosystem. Das Fahrerquartett Vogler, Krebs, Möller-Sonntag und Naumann unterzog den R8 einem ersten Rollout mit Sitzanpassung, bevor man kurz vor dem Rennen noch einen Nordschleifen-Test absolvierte.

Autor: Guido Naumann

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