Audi R8 GT

Audi R8 GT Audi R8 GT

Audi R8 GT

— 02.05.2010

R8 noch schärfer

Audi verschärft den R8: Als GT bekommt der Sportwagen aus Ingolstadt 35 zusätzliche PS und wirft 100 Kilo Ballast über Bord. So wird der R8 noch schneller. Der Audi R8 GT ist auf 333 Exemplare limitiert.

Noch stärker, noch leichter, noch schneller: Audi würzt den ohnehin nicht schwächlichen R8 5.2 FSI Quattro nach und legt eine scharfe GT-Variante auf. Exakt 333 Stück wird es geben, jeder R8 trägt als GT eine Plakette mit seiner Produktionsnummer auf dem Schaltknauf. Die Ingolstädter steigern die Leistung des V10 von 525 auf 560 PS – das kennen wir bereits vom Konzernbruder Lamborghini Gallordo LP 560-4. Gleichzeitig hat Audi den GT auf Diät gesetzt und 100 Kilo Komfortspeck über Bord geworfen. Macht auf der Waage 1525 Kilo. So fliegt der R8 GT in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 320 km/h Spitze – sieben km/h mehr als der "normale" R8 V10. Die Drehmoment­kurve endet bei 540 Newtonmeter, die bei 6500 Touren zur Verfügungstehen. Zehn Newtonmeter mehr als bei der Serienversion. Maximal dreht das Aggregat bis 8700 Touren. Den Gangwechsel im R8 GT besorgt das sonst optionale sequentielle Schaltgetriebe R-tronic mit sechs Schaltstufen, dazu gibt es eine Launch Control für schnelle Starts und ein sportlicher abgestimmtes ESP, das sich für den Rennstreckeneinsatz abschalten lässt.

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Hinten dominiert der feste Flügel aus Carbon.

Um den R8 abzuspecken, mussten die Audi-Ingenieure einen beträchtlichen Aufwand betreiben: Die Windschutzscheibe des R8 GT besteht aus dünnerem Glas, die Trennscheibe zwischen Passagierzelle und Motorraum, sowie die Scheibe in der Heckklappe aus leichtem und stabilem Polycarbonat. Schon sind neun Kilo weg. Der starre Heckflügel ist für weitere 1,2 Kilogramm gut, bei der Aluminium-Klappe über dem im Bug ließen sich durch dünneres Blech und zusätzliche Ausschnitte 2,6 Kilogramm sparen. Die Heckklappe ist aus verstärktem Kunststoff (CFK) und spart weitere 6,6 Kilo. Besonders die Schalensitze aus GFK dienen der Diät und machen den R8 glatt 31,5 Kilogramm leichter.

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Innen trifft Alcantara auf Material in "Haifischhaut-Optik".

Auch an der Karosserie wurde gefeilt. Der R8 GT produziert bei schneller Fahrt noch mehr Abtrieb als das Serienmodell, ohne den cW-Wert (0,36) negativ zu beeinflussen. Der Splitter unter dem Stoßfänger hat eine Doppellippe und besteht aus Carbon. An der Seite leiten Sideblades aus Carbon zusätzlich Luft zum Motor. Kleinere Seitenspiegel und spezielle 19-Zoll-Räder sowie GT-Plaketten weisen zusätzlich auf den Sonderstatus hin. Dazu bekommt der GT die sonst 3600 Euro teuren LED-Scheinwerfer. Auch hinten wurde geschraubt, unter anderem sind die Lüftungsgitter und der Stoßfänger modifiziert.

193.000 Euro sind fällig

Innen fällt der Verzicht nicht zu deftig aus: Annehmlichkeiten wie Klimaautomatik und elektrische Fensterheber, ein Navigationssystem mit MMI-Bedienlogik oder ein Soundsystem sind an Bord. Bei der Farbgestaltung hält sich Audi an Schwarz und Grau, Alcantara trifft auf synthetisches Material in "Haifischhaut-Optik". Der Bogen am Cockpit besteht aus mattem Carbon. Im Kombiinstrument sind weiße Zifferblätter mit R8 GT-Schriftzügen verbaut, ein wenig Farbe kommt am Mitteltunnel und den Türverkleidungen ins Spiel, die in Wagenfarbe lackiert sind. Der GT-Spaß hat natürlich seinen Preis. 139.000 Euro muss anlegen, wer sich einen der 333 Audi R8 GT sichern will.

 

 

 

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