Audi R8 GT3 — 27.08.2008
Fit für den Kundensport
Unter der Projektbezeichnung R16 hat Audi eine GT3-Version des R8 auf die Piste gestemmt. Im Herbst 2009 soll der fürs Audi-Kundensportprogramm entwickelte Bolide in Serie gehen.
Mit einer mehr als 500
PS starken GT3-Version des
R8 bietet
Audi Sport ab Herbst 2009 erstmals einen Rennsportwagen für den Kundeneinsatz an. Der modifizierte R8 erfüllt das seriennahe GT3-Reglement, das den Einsatz in zahlreichen nationalen und internationalen Rennserien ermöglicht. Nachdem sich die Ingolstädter in der
DTM mit dem
A4 und in den Langstreckenserien der ALMS und der LMS mit dem
R10 TDI erfolgreich etabliert haben, will sich
Audi auch in den GT3-Serien einen Namen machen. Der unter der Projektbezeichnung "R16" entwickelte R8 soll im Rahmen des Audi-Kundensportprogramms in den Rennen der Kategorie GT3 mit den Supersportlern von Ford (GT und Mustang), Porsche (911 und 997), Ferrari 430, Aston Martin DBRS9 und anderen renomierten Herstellern den Kampf aufnehmen.
Laut Reglement mit Heckantrieb
Ab Herbst 2009 zu haben: Die GT3-Version des Audi R8 aus dem Kundensportprogramm der Ingolstädter.
Weil das GT3-Reglement keinen
Allradantrieb zulässt, verfügt der Audi R8 über den bei GT-Fahrzeugen typischen Heckantrieb. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neu entwickeltes, sequenzielles Sechsgang-Sportgetriebe. Beim Fahrwerk kommen fast ausschließlich Komponenten aus der Serie zum Einsatz. Eine umfangreiche Sicherheitsausstattung soll für einen größtmöglichen passiven Schutz Sorge tragen. Eine modifizierte Frontpartie und ein großer Heckflügel sind für den auf der Rennstrecke notwendigen Abtrieb verbaut worden. Der erste Prototyp absolvierte Mitte August in den Händen von Audi-Werksfahrer Frank Biela einen erfolgreichen Roll-out. Die ersten Testeinsätze in verschiedenen europäischen Rennserien sind für die Saison 2009 vorgesehen. Ab Herbst 2009 ist die Auslieferung an Audi-Kunden geplant.