Audi R8 Spyder (NYIAS 2016) im Test: Sitzprobe

Audi R8 Spyder (New York 2016): Sitzprobe

— 23.03.2016

Audi gibt was auf die Ohren

Dach auf, Sound rein: Beim Audi R8 Spyder kommen nur die guten Töne ans Ohr. Wie das geht, erklärt AUTO BILD mit der Sitzprobe!

Video: Audi R8 Spyder (NYIAS 2016)

Supersportler-Cabrio

Die Ruhe vor dem Sturm. Fast lautlos, ohne mechanisches Knacken verschwindet das Dach im Heck des neuen Audi R8 Spyder. Wenn wir jetzt den Startknopf betätigen dürften, dann würde uns von hinten der tiefröhrende V10 beschallen. Doch Geduld, vor der zweiten Jahreshälfte 2016 wird daraus nichts. Doch wir kennen ja bereits den grandiosen Sound des 5,2 Liter großen Zehnzylinders im Coupé. Allerdings wird es im Spyder vorerst beim Klang des 540 PS starken Motors bleiben. Den V8 und den noch stärkeren V10 mit 610 PS gibt es vorerst nicht in der offenen Variante. Vielleicht wird später ein Einstiegs-V6 folgen, wie geheime Audi-Pläne bereits verraten. Aber das ist Zukunftsmusik.

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Bessere Isolierung und virtuelles Cockpit serienmäßig

Da kneift nix: Über den Köpfen der Passagiere ist bei geschlossenem Dach genug Platz.

Apropos Musik: Audi hat für einen besseren Rundumsound Lautsprecher in die Kopfstützen integriert, die Option ist am Bang & Olufsen-Logo an den Sitzen zu erkennen. Für guten Sound ist also in jedem Fall gesorgt. Und damit der Klanggenuss bei Fahrt mit geschlossenem Verdeck nicht von Wind- und anderen Außengeräuschen beeinträchtigt wird, wurde die Isolierung der 44 Kilogramm schweren Mütze verbessert. Sie faltet sich auch während der Fahrt (bis 50 km/h) binnen 20 Sekunden hinter die Sitze. Das Stoffdach ist in drei Farben (Braun, Rot und Schwarz) zu haben.

Beim Öffnen und Schließen des Daches hebt sich der Heckdeckel nach oben.

Weitere Zutaten für das ungefilterte Open-Air-Konzert sind die versenkbare Heckscheibe und die optionale Sportabgasanlage mit schwarzen Endrohren. Im Cockpit hat sich außer dem Schalter für die Dachöffnung vor der mittleren Armablage nichts getan. Die Sitze geben einen ausgezeichneten Seitenhalt, könnten nach wie vor aber tiefer sein. Trotzdem, auch beim Spyder drückt nichts auf die Birne. Das Virtual Cockpit und MMI plus sind serienmäßig am Start. Auf Wunsch sind induktives Laden, LTE-Internet inklusive Google Earth an Bord.

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Verstärkter Rahmen und 20-Zöller

Verschiedene Anbauteile kommen mit Sichtcarbon, schwarze Endrohre sind optional.

Was man nicht sieht, sind die Eingriffe in die Karosserie. Für eine hohe Steifigkeit ohne Dach hat Audi den sogenannten Space Frame aus Alu und Carbon im Bereich der Schweller, der A-Säulen und des Frontscheibenrahmens verstärkt. Was sichtbar ist, sind verschiedene Anbauteile für Frontspoiler, Diffusor, Sideblades und erstmals auch die Motorraumabdeckung in Sichtcarbon. Statt der serienmäßigen 19-Zoll-Bereifung stehen für den Audi R8 auch 20-Zöller in der Extra-Liste. So lässt sich der Mindestpreis von 179.000 Euro schnell in die Höhe treiben. Nur das gute Wetter für das Frischluft-Spektakel hat Audi nicht im Angebot.

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