Audi RS 5 auf dem Genfer Autosalon 2010

Audi RS 5 in Genf 2010

— 21.02.2010

Das neue Super-Coupé Audi RS 5

Der nächste Frühstart: Audi wollte dem neuen RS 5 die Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2010 spendieren und muss nun damit leben, dass der V8-Knaller bereits jetzt durchs Internet tobt.

Je näher die Eröffnung des Genfer Autosalon 2010 rückt, desto mehr bröckeln die sorgsam aufgebauten Sperrfristen der Autohersteller. Wobei sich auch im Fall des neuen Audi RS 5 die Frage stellt, ob hinter den geplatzen Geheimhaltungsabsprachen nicht doch der Autobauer selbst steckt. Warum? Dazu kurz die Fakten: Eine Woche vor der geplanten Weltpremiere taucht in einem australischen Blog praktisch der komplette Verkaufsprospekt des Audi RS 5 im Internet auf. Das kann Audi nicht freuen. Die Tatsache, dass der Online-Bösewicht die technischen Daten des RS5 nicht veröffentlich hat, allerdings schon. Erste Bilder bedeuten jede Menge Vorab-Aufmerksamkeit, die zur eigentlichen Weltpremiere kaum geringer sein wird – eben weil alle Angaben zum Triebwerk noch nicht bekannt sind. Da darf man schon mal stutzig werden.

Hier gibt's die erste Preisansage zum Audi RS 5

Wenn's etwas schneller wird, stellt sich am RS5-Heck ein Spoiler in den Wind.

So oder so: Audis neues Super-Coupé kann sich sehen lassen. Wir blicken ins gewohnte Audi-Gesicht, von dem Fans der Ingolstädter gar nicht genug kriegen können – und dem die Anti-Audi-Fraktion mittlerweise eine gewisse Einfallslosigkeit unterstellen. Breite Lufteinlässe links und rechts, dicke Waben im Kühler und die traditionellen Alukappen über den Außenspiegel setzen gewohnte RS-Zeichen. Hinten besorgt ein angedeuteter Diffusor gemeinsam mit den beiden ofenrohrdicken Endrohren den Rest. Überraschungen? Keine. Ein sportlich-aggressiver Auftritt, der durch den ausfahrbaren Heckspoiler noch verstärkt wird.

Überblick: Die Stars des Genfer Autosalon 2010

Drehorgel: Der rote Bereich des RS5-Triebwerks beginnt bei 8200 Touren.

Offizielle Angaben zum RS 5-Triebwerk sind noch nicht zu bekommen. Ein Blick auf den chromumrahmten Drehzahlmesser zeigt aber, dass das Kraftwerk keine Angst vor hohen Drehzahlen hat. Der rote Bereich beginnt erst bei 8200 Touren. Das spricht für einen hochdrehenden Achtzylinder, wie er auch im alten RS4 und dem R8 aktiv ist und der seine rund 450 PS an den klassischen Quattro-Antrieb weiterreicht. Zum Start gibt's offensichtlich keine manuelle Schaltung, die bekannte S-Tronic-Automatik muss zunächst reichen.

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