High-Performance-Kombis

High-Performance-Kombis High-Performance-Kombis

Audi RS 6 Avant/Mercedes C 63 AMG T

— 05.09.2007

Höchstleistung

Audi legt die Messlatte bei den High-Performance-Kombis deutlich nach oben. Auf der IAA 2007 steht der RS 6 mit satten 580 PS. Da kann selbst Mercedes-Benz mit dem brandneuen C 63 AMG T nicht mehr mithalten. Aber Leistung ist ja bekanntlich nicht alles.

Auf "S" folgt "RS" – und damit wird es jetzt richtig dick in der Oberoberliga: Auf der IAA 2007 (13. bis 23. September 2007) lassen die Ingolstädter den RS 6 los, einen Transport(l)er mit Lambo-Genen, der die Kraftmesselatte bei den High-Performance-Kombis ein gehöriges Stückchen höher legt. Unter der Haube des zunächst ausschließlich als Avant angebotenen Ringträgers macht der aus S6 und S8 bekannte Fünfliter-Zehnzylinder ordentlich Musik. Von zwei Turboladern unter Dampf gesetzt, leistet das Aggregat satte 580 PS, die locker für 300 km/h Spitze ausreichen würden, wenn Audi nicht bei 250 Sachen die Elektronikbremse träte. Ein beeindruckendes Erlebnis sind so oder so die 4,6 Sekunden, die der üppig ausgestattete Kombi von 0 auf Tempo 100 braucht. Und wenn das die Konkurrenz auf der linken Spur nicht verscheucht, dürfte sie vor dem böse blitzenden LED-Tagfahrlicht die Flucht ergreifen. Das könnte dem RS6-Fan übrigens beim beabsichtigten Kauf des Kombis auch passieren: Für die gepflegte Raserei schlägt Audi über 100.000 Euro an.

Der Mercedes C 63 AMG T fährt auf Augenhöhe des RS6

Rasender Kombi: In 4,6 Sekunden ist der C 63 AMG T aus dem Stand auf Tempo 100.

Deutlich günstiger kommen die Fans von schnellen Kombis an den zweiten Renntransporter-Debütanten auf der IAA: 69.853 Euro begehrt Mercedes-Benz für seinen neuen Lustlaster C 63 AMG T. Der Transporter aus Affalterbach trägt den bereits aus der Limousine bekannten 6,2-Liter-V8 unter der Haube. 457 PS und 600 Nm Drehmoment sorgen dafür, dass der neue Lademeister der C-Klasse in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt und maximal 250 Sachen erreicht – mehr lässt die  elektronische Fußfessel (ohne aufpreispflichtige Entdrosselung) traditionell nicht zu. Zu haben ab Frühjahr 2008, ist der Benz bei identischen Fahrleistungen also mehr als 30.000 Euro preiswerter als der RS 6. Dass die Optik der Performance folgt, ist bei AMG selbstverständlich: Für das typische Styling sorgen die Motorhaube mit zwei Powerdomes, die geänderte Front, die ausgestellten vorderen Kotflügel, die Heckschürze mit schwarzem Diffusoreinsatz sowie der Sportauspuff mit seinen beiden verchromten Doppelendrohren. Das Auto steht wahlweise auf 18- oder 19-Zöllern, dahinter gebietet eine Hochleistungs-Bremsanlage dem Vortrieb Einhalt.

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