Audi RS 7 Sportback: Detroit Auto Show 2013
— 14.01.2013
560 PS für den neuen Audi RS 7 Sportback
Audi präsentiert auf der Detroit Auto Show 2013 den RS 7 Sportback. Der 560 PS starke Fünftürer ist bis zu 305 km/h schnell und soll in 3,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.
Audi baut mit dem RS 7 Sportback die sportliche RS-Modellreihe weiter aus. Der fünftürige Ingolstädter ist mit dem gleichen 4.0 TFSI-Aggregat bestückt wie sein Kombi-Bruder RS 6 Avant und verfügt wie alle S- oder RS-Modelle über Allradantrieb. Seine maximale Leistung von 560 PS entwickelt der V8-Biturbo zwischen 5700 und 6700 Touren. Das Drehmoment von 700 Newtonmeter erstreckt sich über ein Drehzahlband zwischen 1750 und 5500 Umdrehungen pro Minute. Damit bietet das Topmodell der A7-Reihe ähnliche Leistungswerte wie seine zukünftigen Rivalen
Mercedes CLS 63 AMG PP (557 PS, 800 Newtonmeter) und
BMW M6 Gran Coupé (560 PS, 680 Newtonmeter).
Video: Audi RS 7 Sportback
In 3,9 Sekunden auf Tempo 100
Serienmäßig ist die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt. Mit dem optionalen Dynamikpaket lässt sich das Limit auf 280 km/h anheben. Als letzte Stufe kann der Kunde das Dynamikpaket plus ordern, dann geht's rauf bis 305 km/h. In 3,9 Sekunden soll Tempo 100 erreicht sein. Um den Verbrauch zu zügeln, verfügt der Motor des RS 7 Sportback serienmäßig über ein Start-Stopp-System. Zudem kommt die "cylinder on demand"-Technologie zum Einsatz. Bei geringer bis mittlerer Last schalten sich vier der acht Zylinder einfach ab. Dank aktiver Motorlager, die den Schwingungen im Vierzylinder-Betrieb entgegenwirken, soll der Fahrer im Betrieb nichts von dem Vorgang mitbekommen. Laut Audi soll der RS 7 Sportback 9,8 Liter Super Plus verbrauchen.
Video: Detroit Auto Show 2013
Die Deutschen in Detroit
Außen kennzeichnen den RS 7 große Lufteinlässe in der Frontschürze. Am Heck fallen der Diffusor und die elliptischen Auspuffrohre ins Auge. Serienmäßig steht der RS 7 auf geschmiedeten 20-Zoll-Alufelgen. Auf Kundenwunsch montiert Audi 21 Zoll große Gussräder. Zehn Außenfarben stehen zur Wahl, darunter auch die neuen Töne Nardograu und Daytonagrau in Matteffekt. Im Innenraum kennzeichnen Schriftzüge an den Einstiegsleisten, am Lenkrad, im Tacho und auf dem Schaltknauf das RS-Modell. Noch ist der Preis nicht bekannt. Allerdings ist davon auszugehen, dass Audi rund 110.000 Euro für den RS 7 verlangen wird.
Kommentare zum Artikel (2)
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Toller Wagen. Kann man das QUATTRO-Signet an der Front auch in Spiegelschrift bestellen?
An sich sind Audis vom Design her ja nicht unbedingt schlecht, aber wenn ich bei jedem Audi das Gefühl habe, ich habe das schonmal irgendwo gesehen (bei dem Audi davor), dann geht das nicht... Schade