Sitzprobe Audi RS Q3 performance

Audi RS Q3 performance im Test (Genf 2016): Sitzprobe

— 01.03.2016

Mehr Leistung für den Audi RS Q3

Nach RS 6 und RS 7 bekommt auch der Audi RS Q3 das performance-Label – mit Motor aus dem RS 3 und ein paar Design-Tweaks innen und außen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, der RS Q3 performance ersetzt nicht den bekannten RS Q3. Er erweitert die Modellpalette schlichtweg. Genau wie wir es von RS 6 und RS 7 und den dazugehörigen performance-Ablegern kennen. Statt der 340 PS im RS Q3 leistet der Fünfzylinder-Turbo im performance 367 PS und somit genau so viel wie im aktuellen RS 3. Der Motor ist identisch, lediglich die Kraftstoffpumpe und der Wasserkühler wurden optimiert. Dank 465 Nm maximalem Drehmoment liegen 100 km/h nach nur 4,4 Sekunden an. Schluss ist erst bei 270 km/h. 
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Nur Details verraten den RS Q3 performance

Sehr dezent: Das performance-Modell des Audi RS Q3 gibt sich nur an kleinen Details zu erkennen.

Und woran erkennt man im Rückspiegel, dass da gerade das performance-Modell des RS Q3 angerauscht kommt? Man muss schon genau hinsehen, um ihn zu enttarnen. Beispielsweise am Optikpaket in Titan matt. So sind der Singleframe-Grill, die Spiegelkappen, die Dachreling, die Fensterrahmen, die kleinen Spoilerfinnen am Heck und natürlich die 20-Zöller in diesem Style ausgeführt. Außerdem gibt sich das Topmodell am Sonderlack in Ascariblau Metallic zu erkennen. Beide Optik-Features gibt es nur für den RS Q3 performance. Im Innenraum wird das blaue Farbspiel wieder aufgegriffen. Nähte und Keder der aus dem RS Q3 bekannten Sitze sind blau. Die Sitzflächen sind mit weichem Alcantara ausgeschlagen. Bequem sind sie auch. Dass die Verarbeitungsqualität auf hohem Niveau ist, bedarf keiner gesonderten Erwähnung – Ehrensache für Audi. Für die Detailverliebten haben die Ingolstädter einen blauen Faden in die Carbon-Applikationen im Innenraum eingewebt.
Sitzprobe: MTM RS 3 R

Und was kosten 27 Zusatz-PS, ein Optikpaket in Titan matt, blaue Details im Innenraum und das Kürzel performance extra? 3730 Euro. Ab dem zweiten Quartal 2016 wird der RS Q3 performance zum Basispreis von 61.000 Euro ausgeliefert. Ohne performance sind für den RS Q3 mindestens 57.270 Euro fällig.
Autor:

Jan Götze

Fazit

Mir persönlich wären ein paar matte Anbauteile und blaue Details keine 3730 Euro wert. Kann aber auch daran liegen, dass mir blaue Autos nur selten gefallen. Das Geld würde ich lieber bei der Exclusive-Abteilung von Audi lassen und mir einen individuellen RS Q3 zusammenstellen. 27 Extra-PS schaden generell natürlich nicht. Im Gegenteil.

Stichworte:

Kompakt-SUV

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