Audi RS6 und A5 von Avus Performance

Audi RS6 und A5 von Avus Performance

— 05.05.2009

Papis Träume

Avus Performance stand bislang mit Rat in Sachen Audi-Tuning parat. Jetzt schreiten die Berliner mit mehr Leistung für Audi RS6 und Audi A5 zur Tat. Außerdem: Mattlack-Folie fürs A5-Coupé.

Das wird hart für Mamis und Kleinkinder: Avus Performance hat Papis Traumauto geschaffen. Mit 300 Sachen nach Italien fliegen – trotz Nachwuchs, Windeln und Kinderwagen? Kein Problem. Der Audi RS6 V10 Biturbo von Avus Performance aus Strausberg bei Berlin macht es möglich. Der scharfe Kombi kommt bereits ab Werk mit 580 PS und einem übersatten Drehmoment von 650 Newtonmeter daher. Leistungsdaten, die auch ohne Tuning dem einen oder anderen Sportwagenfahrer die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Avus Performance setzt noch einen drauf. Mit Hilfe einer Hochleistungsauspuffanlage der Schweizer Firma Sportec. Eine naheliegende Kombi. Immerhin ist Avus Performance auch als Deutschland-Importeur der eidgenössischen Sportec-Produkte aktiv. Und so hängt natürlich ein gewaltiger Sportec-Auspuff (70 Millimeter Durchmesser) unterm schneeweißen Audi RS6 Kombi der Berliner Avus-Crew. Dank der neuen Anlage, einer geänderten Motorelektronik und Sport-Katalysatoren wird der Avus Performance RS6 V10 Biturbo jetzt von 700 PS und einem einem brutalen Drehmoment von 800 Newtonmeter über den Asphalt gezerrt.

Bei 340 Sachen kommen die Reifen an ihre Grenzen

Pampers-Bomber: Beim Avus Performance RS6 V10 hängen 700 PS am Gaspedal.

In 3,9 Sekunden rennt der Berliner Familienexpress damit von null auf 100, in 12,1 Sekunden durchbricht er die 200-km/h-Marke. Bei 340 ist Schicht im Schacht. Zwangsweise. Mehr lassen die Reifen nicht zu. 22-Zöller im Sportec-Mono-10-Design bringen nicht nur die unbändige Kraft des weißen Riesen auf die Straße, sie sehen dazu noch richtig gut aus. Tieferlegungsfedern lassen den RS6 von Avus Performance noch angriffslustiger auf der Straße kauern, als das Original aus Ingolstadt. Das Ergebnis ist eine verminderte Bodenfreiheit von knapp 40 Millimetern und laut Avus Performance ein deutlich agileres Handling. Die originalen elektronischen Verstellmöglichkeiten des Fahrwerks werden von den Optimierungen nicht beeinträchtig. Der Basis-RS6 von Audi liegt mit 109.450 Euro deutlich unter dem der Avus-Rakete. Die lassen den Preis ihres RS6 V10 Biturbo nämlich unkommentiert. Nur soviel: verkauft ist er leider schon!

Mattschwarze Folie sorgt für den düsteren Look

Matte Tatsachen: Tuner Avus beklebt den A5 mit mattschwarzer Folie.

Noch einen Schritt weiter geht der Tuner beim aktuellen Audi A5. Neben der Leistungsanhebung kommen am Ingolstädter Coupé zusätzlich optische Maßnahmen zum Tragen. Eine Komplettfolierung der Karosserie sorgt in Verbindung mit dunklen 21-Zoll-Rädern für den Hingucker-Effekt. Während die mattschwarze Außenhaut am A5 jeglichen Glanz schluckt, funkeln die auf Hochglanz polierten Spiegelkappen, der Kühlergrill und der Heckdiffusor um die Wette. Den Abstand zwischen Radlaufkante und Rädern verringert der Tuner durch den Einbau eines in Zug- und Druckstufen verstellbaren Gewindefahrwerks. Wie der Avus RS6 kommt auch der A5 nicht ohne eine Packung Extra-PS aus. Via Kennfeldoptimierung steigt die Leistung des Dreiliter-TDI auf 275 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment. Zum Vergleich: Ab Werk liefert der V6-Selbstzünder 240 PS und 500 Newtonmeter.

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