Audi sport quattro (2017): Vorstellung

Audi sport quattro (2017): Vorstellung

— 24.10.2013

Rückkehr der Legende

Audi legt den Sport quattro auf Basis des nächsten A6 wieder auf. Einen Vorgeschmack auf den Neuen hat Audi bereits mit zwei Studien gegeben.

Es sind Zwillinge: Der neue Sport quattro (oben) kommt auch als Roadster.

Audi macht endlich Ernst mit der Rückkehr des Sport quattro. Seit dem Produktionsende des Ur-Quattro und des davon abgeleiteten Sport quattro vor 23 Jahren geistert die Neuauflage der Legende durch den Audi-Vorstand. Technisch wird sich der neue quattro am nächsten A6 mit dem internen Kürzel C8 orientieren. Kein kleines Auto also – aber Platz für vier plus Gepäck stand als Muss im Lastenheft. Optisch markant wirken die Betonung der Horizontalen, die relativ stark eingezogene Dachpartie sowie die breiten Schultern. Über den großen Rädern wölben sich oben abgeflachte und von der sogenannten Tornadolinie gekappte Kotflügelverbreiterungen – Sportwagen kommen heute kaum noch ohne aus. Der Singleframe-Grill wird dreidimensionaler, in sich stärker strukturiert und harmonischer an die Scheinwerfer angebunden. Neben dem Coupé soll es auch einen offenen Quattro geben. Der soll kein konventionelles Cabriolet werden, sondern ein emotionaler Mix aus Roadster und Speedster – ein knappes Stoffmützchen inklusive.

700 PS starke Hybrid-Studie auf der IAA 2013

Der V8 aus dem RS 7 leistet 560 PS. Dazu kommen die 150 PS des Elektromotors.

Zuletzt zeigte Audi auf der IAA 2013 das Sport quattro concept, eine moderne Interpretation des Sport quattro aus der Achtzigern. 700 PS gab Audi als Ergebnis der Kooperation zwischen V8-Biturbo und einem 150 PS starkem Elektromotor an. Kritiker monierten jedoch den zu schweren Hybrid-Antriebsstrang, der das Auto samt Akkus (14,1 kWh) auf etwa 1850 Kilogramm Leergewicht brachte, was nicht gerade dem Geist des Urquattro entsprach. Preise für eine angebliche Kleinserie (250 bis 500 Stück) kursierten ebenfalls: mindestens 250.000 Euro sollte der neue Sport quattro kosten. Basis war hier der RS 7, von dem auch der 560 PS starke V8-Biturbo stammte. Als Getriebe verbaute Audi eine modifizierte Achtgang-Tiptronic. 3,7 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von elektronisch begrenzten 305 km/h standen im Datenblatt. Die elektrische Reichweite sollte 50 Kilometer betragen.

Erstes Sport Quattro Concept nah am Original

Die Idee der ersten Studie "quattro concept" ist dem Original am nähesten, hat aber wohl keine Chancen auf eine Umsetzung.

Drei Jahre zuvor hatte Audi mit dem quattro concept auf dem Autosalon Paris 2010 einen ersten Ausblick auf ein Revival des Sport quattro gegeben. Damals kam ein auf 408 PS erstarkter Fünfzylinder-Turbo aus dem TT RS längseingebaut unter die Haube. Das Konzept-Auto basierte auf einer verkürzten Plattform des RS 5. Das Leergewicht sollte bei rund 1400 Kilogramm liegen, also in etwa dem Gewicht des Sport quattro entsprechen. Auch mit seinem kantigen und breiten Design erinnerte der quattro concept an das Original aus dem Jahr 1984, damals mit 195.000 Mark das teuerste deutsche Serienauto. Die Studie fand großen Anklang, AUTO BILD durfte den quattro concept sogar probefahren. Welchen Antrieb der nicht vor 2017 startende neue Sport quattro bekommen wird, ist derzeit noch nicht klar. Jedoch dürfte Audi das Fahrzeug vor allem als Image- und Technologie-Träger positionieren. Ein teilelektrischer Antrieb scheint daher recht wahrscheinlich.

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