Audi TT quattro ultralight Concept: Wörthersee 2013

— 25.04.2013

Kristallweißes Leichtgewicht

Am Wörthersee zeigt Audi die Technikstudie TT ultra quattro concept. Das 1111 Kilo leichte Showcar soll in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 brausen.



Audi enthüllt beim Tuningtreffen am Wörthersee (8. bis 11. Mai 2013 in Reifnitz) die Technikstudie TT ultra quattro concept. Das Showcar vereint schlanke 1111 Kilogramm Gesamtgewicht mit einem zwei Liter großen TFSI-Motor, dessen 310 PS und 400 Nm Drehmoment im wortwörtlichen Sinne leichtes Spiel mit dem Coupé haben.

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Kristallweißes Leichtgewicht

Aus dem Stand, so behauptet Audi, katapultiert sich der TT ultra quattro concept in 4,2 Sekunden auf 100 km/h, das Leistungsgewicht von 3,6 kg/PS liegt auf dem Niveau reinrassiger Supersportwagen. Die Top-Speed liegt bei 280 km/h. Für diese Werte haben die Ingolstädter den Serien-TT um satte 300 Kilo abgespeckt. So wurden im Hinterwagen, im Mitteltunnel, in den B-Säulen und im Dach kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) eingesetzt. Magnesium-Bauteile im Boden und als Scharnierverstärkung sorgen für weiteren Gewichtsverlust. 22 Kilo haben die Entwickler zudem allein an den Sitzen eingespart: Die Studie trägt die GFK-Schalensitze aus dem Audi R8 GT.

Klimaanlage, E-Fenster und eine elektro-mechanische Parkbremse sind beim TT ultra quattro concept mit an Bord.

Seine Sportlichkeit zeigt die "kristall-weiße" Vision auch optisch deutlich. Die Konturen des Serienmodells wurden ordentlich gestrafft, große Spoiler versprechen kräftige Muckis. Das im Exterieur eingesetzte CFK setzt Akzente an der Motorhaube, dem Dach, den Seiten und der Heckklappe. Im Innenraum findet sich das Material ebenso in den Türverkleidungen, in der Mittelkonsole und in der Querverstrebung, die die Rücksitzbank ersetzt. Auf Komfort muss der Fahrer aber nicht verzichten: Klimaanlage, elektrische Fensterheber und eine elektro-mechanische Parkbremse sind beim TT ultra quattro concept mit an Bord. Ein echtes Highlight: Die Außenspiegel sind durch kompakte Kameras ersetzt, deren Bilder direkt in das digitale Cockpit übertragen werden.

Das Ganze sei nicht nur reine Spielerei, sagt Audi. Mit dem Showcar werde belegt, "was mit einem intelligenten Materialmix technisch möglich ist. So können selbst an einem bestehenden Serienmodell erhebliche Gewichtseinsparungen erzielt werden. Für zukünftige Kleinserien ist der Einsatz dieser Technologien denkbar."

Autor: Maike Schade

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