Audi TT RS (2016): Fahrbericht

Audi TT RS im Test (2016): Fahrbericht

— 17.06.2016

Top-TT mit Prachtmotor

Audi lässt den Fünfzylinder-Turbo hochleben und pusht ihn im neuen TT RS auf 400 PS. AUTO BILD ist den stärksten Audi TT schon gefahren!

Was für eine Kulisse: AUTO BILD ist die ersten Kilometer im neuem Spaß-Coupé Audi TT RS gefahren – und zwar nicht irgendwo, sondern auf der legendären Rennstrecke von Le Mans zwischen den beiden Qualifikationsrunden für das 24-Stunden-Rennen (18. bis 19. Juni 2016)!
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Audi TT RS (2016) im Test



Video: Audi TT RS (2016)

Power-Fahrt im Top-TT

Das Prachtstück des Audi TT RS ist sein Motor. Denn wie im RS 3 schlägt im Top-TT ein Fünfzylinder-Herz mit Turboaufladung. Unverwechselbar dieser Sound, der hier aus der optionalen RS-Abgasanlage schallt. Rau, kehlig – so klingt nur der Fünfender von Audi! Gestartet wird der Ingolstädter Vorzeigemotor per Knopfdruck am Lenkrad, das hat der TT RS direkt vom großen Sportwagenbruder R8 geerbt. Und genau wie bei Audis V10-Rakete gibt es neben dem Startschalter auf der anderen Seite auch die Taste für das Fahrdynamiksystem drive select. Dahinter liegt das 12,3 Zoll große, volldigitale Cockpit. Für den TT RS lässt sich hier ein spezieller RS-Screen einblenden. Dort werden neben Geschwindigkeit und Drehzahl auch Reifendruck, aktuell anliegendes Drehmoment und die G-Kräfte angezeigt.

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Die RS-Diät merkt man ab der ersten Kurve

Schlechtes Wetter bei der Testfahrt: dank serienmäßigem Allradantrieb im TT RS kein Ritt auf der Kanonenkugel.

Die Strecke ist frei, wir dürfen angasen: Die 480 Newtonmeter Drehmoment schieben auf einem breiten Band zwischen 1700 und 5850 Umdrehungen mit Nachdruck an. Auf der Start-Ziel-Geraden dürfen die 400 PS des Fünfzylinders sich dann frei austoben. Die erste Schikane zeigt schon die Früchte von Audis RS-Diät: Fast leichtfüßig lässt sich die Kurvenkombination anbremsen, auf der Bremse lenkt der TT RS dann in die enge Kurve "Tertre Rouge" ein. Auf 1440 Kilogramm ohne Fahrer wurde das Gewicht reduziert. Allein der Motor hat 26 Kilo verloren. Der Block besteht jetzt vollständig aus Aluminium, die Ölpumpe aus einer Kombination von Aluminium und Magnesium und die Kurbelwelle wurde hohlgebohrt – alleine die letzte Maßnahme sparte ein Kilogramm ein. Dazu kommt die nächste Stufe des Audi Space Frame, der Mischkonstruktion aus dünnen, hochfesten Stählen und Aluminium.

Auf Wunsch macht der TT RS bis zu 280 km/h

So entsteht ein Leistungsgewicht von 3,6 Kilogramm pro PS, das jetzt den TT RS auf der Hunaurdières-Geraden in Richtung Höchstgeschwindigkeit peitscht. Mit 3,7 Sekunden auf 100 km/h erreicht unterbietet er die Vier-Sekunden-Schallmauer locker. Bei 250 km/h endet der Vortrieb  im Normalfall, aber auf Wunsch erweitert Audi bis auf 280 Stundenkilometer. Die wären auch locker drin, aber die heutigen Bedingungen in Le Mans sind tückisch. Es hat heftig geregnet, und große Wasserlachen stehen auf der Strecke – da ist es beruhigend, dass der stärkste TT alle vier Räder antreibt.

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Die 20-Zoll-Rotorfelgen sind aufpreispflichtig. Serienmäßig kommt der TT RS mit 19-Zöllern im Fünfarm-Design.

In unserem TT RS ist zusätzlich das "RS-Sportfahrwerk plus" mit "magnetic ride" verbaut. Damit werden die Dämpfer über das Fahrdynamiksystem elektronisch eingestellt. Grundsätzlich liegt der RS-TT zehn Millimeter tiefer als seine Brüder. Die 20 Zoll großen Räder mit 255er-Bereifung pflügen sich durch die Pfützen auf dem Rennkurs von Le Mans. Serienmäßig gibt es 19 Zoll große Felgen mit 245er Pneus. Es geht zurück zum Motodrom, denn auf der Strecke stehen jetzt die 1000-PS-Boliden der Prototypen-Klasse LMP1 fürs zweite Qualifying in den Startlöchern. Der Audi TT RS musste ihnen zwar Platz machen – aber im Herbst 2016 steht er bei den Händlern. Mindestens 66.400 Euro werden dann fällig, der Roadster kostet glatte 69.000 Euro.

Audi TT RS (2016): Fahrbericht

Autor: Markus Mechnich

Stichworte:

Sportcoupé

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