Vorschau: Neue Crossover-Coupés von Audi und BMW

Audi- und BMW-SUVs: Vorschau

— 21.05.2012

Ganz schön schräg

Unvernünftig, aber schick: Crossover-Coupés sind stark im Kommen. Wir zeigen sechs Neue von Audi und BMW – hier sind Q2, Q6, Q4, X2, X4 und X6.

Coupés sind Autos für Bauchmenschen. Denn die Formel mehr Geld für weniger Raum funktioniert nur dann, wenn das Design mitten ins Herz trifft. So geschehen beim BMW X6, der sich in seinem besten Jahr fast 60.000-mal verkaufte ohne dem X5 zu schaden und ohne hohe Entwicklungskosten verursacht zu haben. Noch vor dem Debüt der zweiten X6-Generation im Sommer 2014 reagieren Audi, Mercedes und Porsche auf den Trendsetter mit einem Produktfeuerwerk, das uns in Summe mindestens sieben neue Crossover-Coupés bescheren wird. Doch auch die Münchner selbst legen nach: Der flinke X4 dreht bereits erste Testrunden, der kleinere und noch agilere X2 soll 2016 folgen.

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Noch mehr Lifestyle wagen: Der knackige Audi Q4 ist das Coupé-Gegenstück zum Q3.

Audi will sein SUV-Angebot nach dem Muster von Land und Range Rover ab 2014 in zwei Kategorien splitten. Die Nachfolger von Q3, Q5 und Q7 sollen kerniger und offroadiger ausfallen, wobei sich die Geländetauglichkeit trotz der neuen Abenteuer- & Allroad-Optik nur unwesentlich verbessern dürfte. Die coupéhaften Modelle Q2, Q4, Q6 und Q8 setzen dagegen voll auf die Lifestyle-Karte. Sieben verschiedene Q-Varianten spinnen die denn in Ingolstadt? Mitnichten. Abgesehen vom Q2, der sich die DNA mit dem VW Polo-Crossover teilt, handelt es sich hier um Varianten bereits bestehender Produkte. Der Q4 ist das Coupé-Gegenstück zum Q3, der Q6 ist eng mit dem Q5 und dem künftigen Porsche Macan verwandt (von dem ebenfalls ein zusätzliches Flachdach-Derivat geplant ist), der wuchtige und dennoch grazile Q8 teilt sich den Unterbau mit dem nächsten Q7. Die Technik für Q2, Q3 und Q4 stammt aus dem Modularen Querbaukasten MQB und damit von der Konzernmutter aus Wolfsburg. Mit von der MQB-Partie sind der VW Tiguan II (auch als Langversion und als CC), das Polo-SUV, der Seat Tribu sowie das Skoda-Doppel Yeti und Snowman.

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Der betont sportliche BMW X2 ist analog zum Porsche Macan Coupé nur als Zweitürer vorgesehen.

Für die Erbanlagen von Q5, Q6, Q7 und Q7 ist Audi zuständig, wo der Modulare Längsbaukasten MLB entwickelt wird. An diese Matrix docken auch der nächste Porsche Cayenne (der ebenfalls zusätzlich als viertüriges Coupé kommt), sein kleiner Bruder Macan und die Neuauflage des VW Touareg an sowie die Highend-Crossover-Coupés von Bentley und Lamborghini. BMW will seine erfolgreiche X-Reihe zügig auf sechs Modelle ausbauen. Vom neuen X1 wird es eine Langversion für China geben, der betont sportliche X2 ist analog zum Porsche Macan Coupé nur als Zweitürer vorgesehen, beim X4 handelt es sich um ein in Rekordzeit entwickeltes Derivat des aktuellen X3, der neue X6 teilt sich die Architektur wieder mit dem nächsten X5, der projektierte große X7 liegt nach wie vor auf Eis. Einen Rolls-Royce-Crossover wird es ebenso wenig geben wie einen Elektro-Softroader als Ableger des Project i. Allerdings arbeitet auch BMW an einem modular strukturierten Teilesatz für die nächste X-Familie. Das Ziel: mehr Effizienz durch weniger Gewicht, weniger Reibung, weniger Komplexität. Und was macht Mercedes? Mit MLC und GLC mittelfristig zwei neue Allrad-Coupés an den Start bringen. Weitere Derivate sind in Vorbereitung.

Ein Artikel aus AUTO BILD ALLRAD


Autor: Georg Kacher

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