Audi-Werk Ingolstadt

Audi-Werk Ingolstadt

— 29.10.2002

Audi rettet 2000 Jobs

Mit einem neuen Arbeitszeitmodell setzen die Ingolstädter ein wichtiges Signal für den Standort Deutschland.

Das Management des Auto-Konzerns einigte sich mit dem Betriebsrat auf neue Arbeitszeitmodelle für den langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung zur künftigen Personalpolitik wurde bereits geschlossen.

Nach Angaben der IG Metall ist ein Ergebnis der Einigung, dass der neue A3-Fünftürer in Ingolstadt gebaut wird. Für den Bau des Modells war auch das VW-Werk in Mexiko im Gespräch. Damit wären nach Gewerkschaftsschätzung bis zu 2000 Arbeitsplätze am Standort Ingolstadt sowie weitere Stellen bei Zulieferern gefährdet gewesen. Die Entscheidung für Ingolstadt sei daher ein wichtiges Signal.

"Statt zu jammern, wie schwierig es ist, wünsche ich mir bei vielen anderen Arbeitgebern mehr Mut, dem positiven Beispiel von Audi zu folgen und Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen", sagte Bayerns IG Metall-Chef Werner Neugebauer. An der Flexibilität von Tarifverträgen und Belegschaften sei noch keine Standortentscheidung gescheitert. Die Details der Vereinbarung sollen laut Audi bis Ende des Jahres geregelt werden. Audi beschäftigt in seinen deutschen Werken in Ingolstadt und Neckarsulm rund 44.000 Mitarbeiter.

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