Aufholjagd in der Formel 1

Michael Schumacher

Aufholjagd in der Formel 1

— 04.08.2006

Nur noch elf

Michael Schumacher setzt beim Großen Preis von Ungarn voll auf Sieg. Noch liegt Fernando Alonso in der WM-Wertung elf Punkte vorne.

Mit dem Schwung vom Heimsieg in Hockenheim und der gleichen Vorbereitung will Michael Schumacher seine Jagd auf Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso in Budapest fortsetzen. "Auf geht es zum nächsten Streich. Für Budapest wünsche ich mir einen ähnlichen Auftritt wie in Hockenheim. Unsere Chancen stehen gar nicht mal so schlecht, auch wenn ich bei solchen Aussagen normalerweise sehr vorsichtig bin", meinte Michael Schumacher vor dem Großen Preis von Ungarn (am 06. August, 14 Uhr, live im autobild.de-Ticker), vor dem er noch elf Punkte hinter Alonso (89:100) liegt: "Unser Ziel ist ganz klar, weitere Punkte vom Rückstand abzuknabbern."

Auch Landsmann Nick Heidfeld glaubt an Michael Schumacher als Weltmeister. "Ich würde mein Geld auf Michael setzen", sagte der BMW-Sauber-Fahrer. "Ferrari ist jetzt schon seit einigen Rennen konstant stark und hat in Hockenheim sogar dominiert – fast wie in alten Zeiten. Renault war sehr schwach, was ich nicht so ganz verstehe", begründete er seine Einschätzung: "Bei nur noch elf Punkten Rückstand hat Michael jetzt wieder alle Chancen."

Ferrari vor Renault. So wünscht es sich Michael Schumacher auch für den GP in Budapest.

Auf dem winkligen Hungaroring, wo Schumacher mit vier Erfolgen (1994, 1998, 2001, 2004) Rekordsieger ist, nimmt der 37-Jährige den vierten GP-Sieg in Serie ins Visier. Zuversicht verleiht Schumacher vor allem, dass Ferrari in Hockenheim beim überlegenen Doppelsieg deutlich stärker war als Alonsos Team und durch die fehlenden Testmöglichkeiten dieses Kräfteverhältnis in Budapest wohl anhalten wird. "Klar, das kommt uns entgegen. Denn wir haben momentan kaum Verbesserungsbedarf", sagte der Kerpener. "Und durch die Testpause, die bis nach dem Rennen in der Türkei gilt, gilt dieser Vorteil für die kommenden beiden Rennen."

Ob Schumacher nach dieser Saison weiterfährt oder seine einzigartige Karriere beendet, ist unterdessen laut Manager Willi Weber noch immer offen. Die Entscheidung soll wie angekündigt erst im September beim Ferrari-Heimspiel in Monza bekannt gegeben werden: "Wer Michael kennt, der weiß: Wenn er Monza sagt, dann meint er Monza", erklärte Weber und wies damit Spekulationen der "Gazzetta dello Sport" zurück. Die italienische Sportzeitung hatte gemutmaßt, Schumacher habe sich bereits entschieden, am Saisonende aufzuhören.

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