Auftragsvolumen schrumpft um sechs Prozent

Auftragsvolumen schrumpft um sechs Prozent

— 13.05.2002

Autokonjunktur schleppend

Die deutschen Autobauer haben in den ersten vier Monaten 2002 weniger Aufträge erhalten als vor Jahresfrist.

"Unsicherheitsfaktoren wie der weitere Verlauf der Tarifrunde oder die Verteuerung der Mobilität belasten das Kaufverhalten", begründete dies der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag (13.5.) in Frankfurt. Das Auftragsvolumen von Personenwagen blieb um sechs Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Die Nachfrage im Inland fiel um fünf Prozent, die Auslandsbestellungen um sieben Prozent schwächer aus. Infolge der schwächelnden Nachfrage rollten nur 1,7 Millionen Personenwagen von den Bändern, zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Export ging um neun Prozent auf 1,2 Millionen Einheiten zurück.

Die Zahl der Neuzulassungen lag im April mit schätzungsweise 303.000 zwar knapp drei Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Doch im Vergleich zum März schwächten sich die Anmeldungen um vier Prozent ab. Das führte zu einem Vier-Monatsergebnis von zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. "Die seit Mitte 1999 spürbare Absatzschwäche hat sich damit in den ersten Monaten dieses Jahres keineswegs grundlegend gebessert, wenngleich einzelne Marken eine erfreulich stabile Aufwärtsentwicklung zeigen", hieß es beim VDA. (autobild.de/dpa)

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