Ausfuhrvolumen erhöht

Ausfuhrvolumen erhöht

— 10.04.2003

Wachstumsmotor Export

Deutschlands Autohersteller haben trotz Krise und Irak-Konflikt ihr Exportgeschäft im ersten Quartal um neun Prozent erhöht.

Der Export bringt's: Im ersten Quartal 2003 konnten die deutschen Autohersteller ihr Ausfuhrvolumen um neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Allein im März legte der Export um zehn Prozent auf 326.400 Pkw zu. Auch die Misstöne im deutsch-amerikanischen Verhältnis trübten nicht die Bilanz. Deutsche Automarken erhöhten ihren US-Absatz um zwei Prozent, während der US-Automarkt insgesamt um vier Prozent abnahm. Damit kletterte der Marktanteil deutscher Hersteller in den USA von 9,6 auf 10,2 Prozent.

Wie in den USA konnten deutsche Hersteller nach Mitteilung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) auch in vielen europäischen Ländern zulegen. Anders auf dem deutschen Heimatmarkt: Nach dem Auftragshoch im Februar (plus 16 Prozent) folgte das Tief im März: minus sieben Prozent. Und auch die Bestellungen aus dem Ausland gingen im vergangenen Monat um fünf Prozent zurück. Damit erreichten die Auftragseingänge bei den deutschen Pkw-Herstellern den tiefsten März-Stand seit zehn Jahren. Übers Jahr rechnet der VDA in Deutschland mit 3,25 Millionen Neuzulassungen.

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