Außenreinigung

Frisch ins Frühjahr Frisch ins Frühjahr

Außenreinigung

— 04.03.2005

Frisch ins Frühjahr

Winter ist eine harte Zeit fürs Auto. Damit sich die Oster-Sonne im Lack spiegeln kann, braucht die Karosse eine Pflege vom Dach bis zu den Felgen.

Komplettreinigung für Alufelgen

Frühjahrsputz ist nicht jedermanns Sache. Doch was sein muß, muß sein. Besonders wenn das Auto einen harten Winter hinter sich hat. Mit einem flüchtigen Waschstraßenbesuch ist es da nicht getan: In den Felgen sitzt Bremsstaub, in den Radkästen müssen per Hochdruckreiniger Salz und Dreck aus den Ecken gepustet werden. Lack und Kunststoff sind von der Nässeperiode ausgelaugt und brauchen eine Pflegepolitur.

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Selbst die Scheiben brauchen eine Tiefenreinigung, wenn sich Öl- und Rußreste richtig festgesetzt haben. Zuviel Arbeit für ein Wochenende. Deshalb teilen sich clevere Putzteufel die Pflege auf: Felgen, Glas und Kunststoff an einem Tag, obere Lackflächen am zweiten Tag (siehe Profi-Tips unten), danach die restlichen Lackflächen.

Felgen Aushängeschild am Auto sind meist die Felgen. Erst recht, wenn es solche Hingucker wie an unserem Kelleners Mini sind. Leider werden die Alus auch am schnellsten schmutzig. Neben Straßendreck kommt immer noch eine hübsche Prise Bremsstaub hinzu. Im Prinzip harmloser Metallabrieb. Trotzdem gefährlich, weil sich der heiße Staub in den Felgenlack einbrennen kann. Deshalb immer zügig runter mit dem Zeug. Allein die Waschstraße reicht oft nicht, da muß ein Felgenspray ran.

Achtung! Es sollte ein säurefreier Reiniger wie Sonax Xtreme Felgenreiniger (AUTO BILD Testsieger in Heft 12/2003) sein, sonst werden die Radschrauben angegriffen und rostig. Besonderer Clou des Sonax-Reinigers: Löst sich der Bremsstaub, färbt sich das Mittel auf der Felge rot. Also erst Felgen einsprühen, kurz wirken lassen und dann ab in die Waschstraße. Abschließend mit einem Lappen oder Felgen-Pflege-Tüchern von Sonax nachwischen. In unzugänglichen Felgen-Ecken hilft eine ausgediente Zahnbürste.

Mehr Glanz für Glas, Lack und Kunststoff

Lack Am meisten Arbeit macht natürlich die Lackpflege, weil das die größten Flächen sind. Vorab muß natürlich gewaschen werden – die einfachste Wäsche reicht aus, denn irgendwelche Zusätze oder wachse hindern nur bei der Politur. Bevor es aber um den Hochglanz geht, sollten Problemflecken wie Baumharze, Vogelkot oder Teerspritzer mit einem Spezialentferner beseitigt werden.

Ist der Wagen grundsätzlich sauber, kommt die Politur. Sonax bietet drei Xtreme-Wachse an: für stark angegriffene, leicht matte und neuwertige Lacke. Alle basieren auf sogenannten Nano-Teilchen. Das sind extrem feine Wachspartikel, die leichter in die Lackporen eindringen. Das Polieren geht einfacher und schneller. Um ein zu schnelles Antrocknen der flüssigen Wachse zu vermeiden, sollte nie in der Sonne poliert werden. Am besten nur auf Teilflächen wie Motorhaube oder Dach arbeiten: Politur gleichmäßig verteilen und einwirken lassen. Am Ende sollte lediglich ein leichter Wachsschleier mit dem Microfasertuch nachpoliert werden müssen.

Kunststoff Besonders in zunehmendem Alter leiden Plastikanbauteile am Auto: Schwarze Teile wirken dann grau, meist sammeln sich kleine Schmutzteilchen in der rauhen Oberfläche. Dagegen hilft nach der Wäsche ein transparenter Kunststoffreiniger. Der frischt die Farbe wieder auf und macht den Kunststoff porentief rein. Zugleich wirkt er als Versiegelung und schützt langfristig gegen neue Verschmutzung und Vergrauung. Aber Achtung! Kunststoffreiniger für den Außenbereich eignen sich nicht automatisch für die Oberflächen im Cockpit.

Glas Mit Glasreiniger lassen sich zwar Autoscheiben putzen, aber der erste Regenschauer bringt die Wahrheit ans Licht: Schlieren auf der Scheibe? Das kann an unsauberen oder alten Wischerblättern liegen. Oder an hartnäckigem Schmutz, mehr im als auf dem Glas. Dagegen hilft eine Scheiben-Reinigungs-Politur, die Silikone, Öle, Wachs und Ruß beseitigt. Dann kommt auch der perfekte Durchblick zurück.

Profi-Tips vom Sonax-Experten

Diplom-Ingenieur Richard Hanauer, Sonax "Die Frühjahrspflege ist für viele Autofahrer eine Horror-Aufgabe. Die einen haben Angst, etwas falsch zu machen, andere wollen nicht stundenlang polieren. Allen sei gesagt: Pflege ist erstens einfach und zweitens muß nicht alles auf einmal gemacht werden. Polieren läßt sich zum Beispiel in drei Arbeitsgänge aufteilen: erst obere Flächen wie Motorhaube, Dach und Kofferraumdeckel behandeln, dann Kotflügel und Türen, im dritten Anlauf den Rest.

Der eigentliche Trick: Dreck darf sich nicht über lange Zeit aufbauen. Wer regelmäßig ein bißchen pflegt, spart sich eine Komplett-Politur. Womit polieren? Die falsche Politur gibt es nicht – solange sie Sonax heißt. Nein, Scherz bei Seite. Polituren sind in der Regel so mild, daß der Lack kaum angegriffen wird. Mehr Vorsicht gilt für Schleifpaste, mit der sich kleine Kratzer beseitigen lassen. Für normale Waschbürstenschrammen reicht aber Politur. Die Außentemperatur ist übrigens fast egal, ab null Grad kann poliert werden. Vorsicht nur bei Sonne, dann trocknet die Politur schnell an, das Polieren wird mühsam. Nachpolieren ist am einfachsten mit einem Microfasertuch."

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