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— 12.01.2008Wertmeister 2008
Die wertstabilsten Automodelle 2008 stehen fest: 42 Typen aus 14 Klassen holen in der Disziplin Restwertprognose Gold, Silber und Bronze. Mit diesen Autos liegen Neu- wie Gebrauchtwagenkäufer richtig.
Beim Wertmeister gibt es zwei neue Klassen
Aber auch der AUTO BILD-Leser profitiert von diesem Blick nach vorn, gehen die Berechnungen doch neben der Kür zum Wertmeister auch in die Bewertungen unserer Testberichte ein. Bei Autos, die hier punkten, legt der Käufer sein Geld also sehr gut an. Selbst der Gebrauchtwagenkäufer profitiert, denn er holt beim Wiederverkauf wieder mehr rein. Die Autowelt wurde auch 2008 noch einmal bunter, deshalb gibt es beim Wertmeister 2008 statt wie bisher zwölf nun 14 Modellsegmente. Der besseren Vergleichbarkeit wegen wurden die Segmente SUV und Cabrio/Roadster jeweils in zwei Klassen geteilt. Als echter Platzhirsch erweist sich der Mini Cooper, der mit einem prognostizierten Restwert von 68 Prozent Sieger bei den Kleinwagen sowie zugleich Wertmeister aller Klassen wird. Auch die Wertung bei den kleinen Cabrios entscheidet er für sich – bereits 2007 war er Doppelsieger. Gleich sechsmal holt Mercedes den Klassensieg, wobei CLS sowie B-, S- und R-Klasse ihren Vorjahressieg wiederholen konnten. Doch auch Neue haben ihre Chance: Mit dem Fiat 500 und dem Skoda Roomster holen beide Hersteller erstmals den Wertmeister-Titel. Und die neue Klasse der Kompakt-SUV entscheidet der voraussichtliche Bestseller VW Tiguan für sich. Denn beliebte Autos sind wertstabil – und wertstabile beliebt.Die Restwert-Profis Bähr & Fess
Medaillen-Spiegel
Die 42 in den 14 Segmenten platzierten Automodelle kommen 2008 von insgesamt 16 Marken. Erstplatzierter im Medaillenspiegel wird Mercedes mit sechs Gold-, zwei Silber und einer Bronzemedaille. VW holt zweimal den ersten und einmal den zweiten Platz, Mini wird zweimal Wertmeister 2008. BMW folgt mit einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Audi fährt einmal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze ein. Jeweils einmal erringen Fiat und Skoda den Titel Wertmeister 2008. Im jeweiligen Top-Trio der 14 Modell-Segmente können sich außerdem platzieren: Opel, Toyota, Ford, Peugeot, Porsche, Lexus, Smart, Kia und Mazda.Die Wertung – Sechs Kategorien entscheiden
Das PrinzipDas Neufahrzeug wird in seinem Umfeld positioniert. Dabei entscheiden sechs Kategorien über seine Wertbeständigkeit in der Zukunft:
Die direkte Konkurrenz
Wie haben sich die Vorgänger des neuen Autos im jeweiligen Konkurrenz-Umfeld behauptet? Für den Lancia Thesis wären das etwa Audi A6, BMW 5er, Volvo S80.
Die Ahnenreihe
Hier wird die Biografie des Autos fünf Jahre zurückverfolgt: Wer waren die Vorgänger, wie entwickelten sie sich in der Käufergunst und im Preisgefüge? Was geschah mit den Preisen beim Facelift oder bei einem Modellwechsel?
Die Gruppendynamik
Auch ein Kriterium: Wie hat sich das Auto innerhalb seiner Gruppe verhalten? Gruppe bedeutet im Beispiel Lancia Thesis: Stufenheck, Viertürer, Benziner mit V6-Motor.
Die Klasseneinteilung
Hier wird berücksichtigt, wie sich das Segment der Oberklasse im Verhältnis zu den anderen Klassen entwickelt hat. Also im Verhältnis zu den Kleinwagen, den Kompakten, der Luxusklasse und allen weiteren Segmenten des Automarkts.
Die Volkswirtschaft
Hier fließen wirtschaftliche Faktoren in die Bewertung ein: Etwa die Inflationsrate, das Bruttosozialprodukt, die Arbeitslosenrate, die Entwicklung der frei verfügbaren Einkommen sowie der Index der allgemeinen Lebenshaltungskosten und der Autohaltungskosten.
Die Persönlichkeit
Gemeint ist damit alles, was das Automodell direkt betrifft: sein Design, sein Image, seine Käuferschicht, sein Abschneiden in Tests der Fachpresse sowie in Käuferbefragungen.
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