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— 01.03.2013Die besten Marken aller Klassen
Gutes Ansehen hilft beim Autoverkauf. Aber auch Qualität und Preis. Wir wollten von Ihnen wissen: Welche Marken stehen für welche Merkmale? Fast 100.000 Leser haben abgestimmt – ein Konzern überstrahlt alle anderen.
Fast 100.000 Leser haben abgestimmt
Die Sieger in den einzelnen Kategorien kommen hauptsächlich aus Deutschland. Audi sammelt mit zehn ersten Plätzen das meiste Gold, gefolgt von VW (8), BMW (6), Porsche (6) und Mercedes (4). Welche Trends sind zu erkennen? Audi hat seinen Vorjahreserfolg als fleißigster Trophäensammler noch ausgebaut. Aber es gibt Verschiebungen. Von drei Designsiegen blieb keiner übrig, dafür verbessern die Ingolstädter ihren Ruf beim Thema Qualität noch einmal. Wie sensibel das Meinungsbarometer reagiert, belegt der Imagesprung von BMW im Kapitel Motorsport. Der DTM-Sieg zeigt Wirkung (knapp 20 Prozent Imageverbesserung). Oder das Plus von Ford im Kapitel fortschrittliche Technik und sparsame, umweltfreundliche Motoren. Für Citroën, Fiat und Mini läuft es zurzeit nicht so gut. Fast alle abgefragten Eigenschaften rutschen unter die Werte von 2012. Dacia hingegen spielt mit neuen Modellen seine größte Stärke weiter aus: das mit Abstand bestbewertete Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu den Gewinnermarken 2013 zählen auch Jaguar, Land Rover und Toyota. Stramm bergauf fährt Toyota mit zweimal Gold und Imagegewinnen in vielen Einzelkapiteln. Opel fehlt noch eins zu seinem Glück: moderne Motoren. Qualität, Design und Preispolitik zeigen deutliche Imagegewinne – Adam und Mokka tun Opel offensichtlich richtig gut.
1. Kategorie: Qualität – König Winterkorn
2. Kategorie: Design – Sieger aus dem Süden
Na klar, Design ist Geschmacksache. Die noch größere Anzahl an Siegern (zehn verschiedene Marken nach sieben Marken im vergangenen Jahr) macht das deutlich. Hier gibt es mit BMW und Porsche (je drei Siege) zwei Gewinner und mit Audi (2012: drei Siege, 2013: kein Sieg) einen klaren Verlierer. Daraus zu schließen, dass das Audi-Design nicht mehr ankommt, wäre allerdings fahrlässig. Vergleicht man die Zustimmungswerte zum Audi-Design in allen Klassen, hat sich dieses Ergebnis sogar noch verbessert. In den einzelnen Klassen gab es aber immer mindestens eine Marke, die noch besser gefiel. Die anderen haben also noch mehr Zustimmung für ihr Design erhalten. Wie zum Beispiel der erfolgreichste Neueinsteiger Land Rover mit zwei Erfolgen bei den SUV. Die neue Form (z.B. Evoque) kommt gut an. Erstmals zu Design-Ehren kommen außerdem Jaguar (XF), Opel (Adam), Ford (B- und C-Max) und Mini – wahrscheinlich dank dem neuen Coupé. Fiat verteidigt seinen Erfolg bei den Kleinstwagen (Liebling Fiat 500), genau wie Alfa Romeo, deren Kompaktwagen-Schönling Giulietta heißt.3. Kategorie: Verhältnis Preis/Leistung – das Schnäppchen Dacia
In den Klassen, in denen sie vertreten sind, liegen sie fast immer auf den Medaillenrängen: Dacia, Skoda, Kia und Hyundai. Einer von ihnen hat sich aber dank vieler neuer Modelle eindeutig an die Spitze geschoben: die rumänische Renault-Tochter Dacia. Qualität, Design, Motoren sind den Kunden anscheinend nicht so wichtig. Für das sportliche Image von Dacia interessiert sich nicht einmal ein Prozent der Käufer. Was zählt, ist der Preis und der gute Wiederverkaufswert. In Klassen, in denen es keinen Dacia gibt, dürfen die anderen auch mal siegen. Chevrolet sogar gleich zweimal, dank der Schnäppchen Corvette und Camaro. Von den deutschen Marken schafft nur VW einen Erfolg mit dem Phaeton in der Luxusklasse. Oben in der Bildergalerie erhalten Sie einen Überblick über die besten Marken in allen Klassen 2013.
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Kommentare zum Artikel (2)
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Hat man eigentlich schon mal darüber nachgedacht, den Volkswagenkonzern heilig zu sprechen? Wer uns solch tolle Autos offeriert, kann doch nur ein Heiliger sein. Vielleicht ist der neue, noch zu wählende Papst in dieser Angelegenheit aufgeschlossen.
Aber leider wird diese Ehrung ja nur Verstorbenen zuteil. Dieser Konzern quält uns ja weiterhin mit den langweiligsten und einförmigsten Automobilkreaturen.
Wow, wurde ja mal Zeit, dass VW und Audi bei der Qualität nach vorne gevoted werden. Sonst landen die doch bei unabhängigen Untersuchungen zu Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit immer auf den hinteren Rängen.
Beim J. D. Power Report 2012 für Deutschland kam bei der Kundenzufriedenheit z. B. der A1 auf den 19. Platz von 20 untersuchten Kleinwagen. So stands hier bei AB.
Und laut einer kürzlich von einer britischen Vers.-Gesellschaft veröffentlichten Statistik, in der Motordefekte erfaßt wurden, ist die Wahrscheinlichkeit, mit einem Audi einen Motordefekt zu erleiden 13 mal höher als bei einem Honda!
Tja, jedenfalls kommen hier die von AB publizierten Resultate der Leserumfrage genau zur rechten Zeit. Schließlich läufts in D für Audi und VW grad nicht so gut.