AUTO BILD SPAR-SPEZIAL
— 12.09.2008Die Prüfstandsfahrt ist nichts wert
Wie realistisch der ECE-Zyklus ist, haben wir auf der Straße ausprobiert. Eine Fahrt zum Abgewöhnen: Bewegt man das Fahrzeug unter Einhaltung der ECE-Norm, so ist dies provozierendes Bummeln, trotzdem liegt der Verbrauch über der Werksangabe.
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Trotz Schleichfahrt werden Werksangaben nicht erreicht
Einer fährt und konzentriert sich auf das Tempo. Der zweite Mann stoppt die Zeiten und liest das Roadbook. Sicher, das ist nicht so wissenschaftlich wie auf dem Prüfstand, aber auf jeden Fall aufschlussreich. Ergebnisse: Der ECE-Zyklus hat mit der Realität auf unseren Straßen wenig zu tun. Daher stimmen die Verbrauchswerte auch nicht überein. Der Golf Plus genehmigte sich im ECE-Stadtzyklus nach Bordcomputer 6,9 Liter, im Mix 6,0. Er liegt damit 1,2 Liter über der Werksangabe. Der Toyota Prius brauchte im Stadt-Zyklus bei unserer ECE-Fahrt 3,3 Liter, fuhr im Mix 5,1 und brauchte damit 0,8 Liter mehr, als der Hersteller verspricht. Fazit: Die Werksangabe ist kein realistischer Wert, sie dient höchstens der Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen.So misst AUTO BILD den Verbrauch
Die AUTO BILD-Verbrauchsstrecke ist eine 155 Kilometer lange Testrunde. Sie führt 40 Kilometer durch die Stadt, 61 Kilometer über Landstraßen und 54 Kilometer über die Autobahn. Die Bedingungen entsprechen denen eines typischen Berufspendlers. Bei der Sparfahrt gilt frühes Hochschalten sowie 130 km/h als Autobahn-Höchstgeschwindigkeit.
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