Spezial: 60 Jahre Ferrari

Faszination Ferrari Faszination Ferrari

AUTO BILD-Spezial: 60 Jahre Ferrari

— 20.04.2007

Faszination Ferrari

PS, Prestige und Prominenz – Ferrari hat alles im Überfluss. Und jetzt auch noch Geburtstag. autobild.de gratuliert mit einem Best-of: Artikel, Bildergalerien, Videos und Soundproben.

Morgens, halb zehn, in Maranello. Kinder lachen, Autos hupen, alte Männer streiten über Fußball. Eigentlich ist das 15.000-Seelen-Nest in der Nähe von Bologna eine Kleinstadt wie jede andere. Wäre da nicht die Teststrecke von Ferrari, die am Rande des Ortes liegt und immer wieder Motorsport-Musik durch die Gassen treibt. Selbst morgens um halb zehn. Was nur aus einem Grund gut geht: Ferrari ist Maranello, Maranello ist Ferrari. Und die Roten werden in diesem Jahr 60 Jahre alt. Mehr als ein Grund, dort hinzureisen. Exklusiv für AUTO BILD öffnete Ferrari alle Türen: die zur Produktion, des Museums, der Rennstrecke und der aktuellen Serienmodelle. Und noch viele mehr.

Für alle, die mit Ferrari Geburtstag feiern wollen, gibt es im Mai und Juni Gelegenheit. Die weltweite Staffelfahrt stoppt vom 7. bis 10. Mai in Deutschland. An den ersten beiden Tagen bewegt sich der Tross aus etwa 30 Kundenfahrzeugen von Wiesbaden über den Nürburgring und Kerpen nach Köln. Anschließend geht es durch den Osten von Deutschland. Durch Weimar, Dresden und Meißen in die Hauptstadt Berlin. Am 23. Juni erreicht die PS-Prozession das Ziel in Maranello, wo vom 21. bis 24. Juni gefeiert wird. Vielleicht ja bis morgens um halb zehn. Bis dahin lesen, sehen und hören Sie bei autobild.de alles rund um die Marke mit dem springenden Pferd.

1. Mit 2140 Pferden durch Fiorano


Mit 40 Zylindern bläst AUTO BILD Ferrari einen Marsch zum 60. Geburtstag. Im großen Print-Spezial treten die aktuellen Modelle gegeneinander an – F430 Coupé, F430 Spider, 599 GTB Fiorano und 612 Scaglietti. Außer Testern und Fotografen war auch unser TV-Team bei der Produktion auf der Hausstrecke in Fiorano dabei. Dieser Videoclip gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Sie in Ausgabe 16/2007 erwartet. Weitere Clips – und Soundproben – finden Sie in der Multimedia-Galerie.

2. 60 Typen zum Träumen

Obwohl Ferrari seit sechs Jahrzehnten nichts als zweitürige Sportwagen baut, ist die Modellvielfalt ebenso groß wie genial. Der Schönste von allen? Für unsere User der 250 GTO (siehe Punkt 3). Wer auf Platz zwei und drei der großen Leserwahl landete, verraten wir Ihnen natürlich auch. In der Bildergalerie liefern wir zudem einen Vorgeschmack auf die wichtigsten Typen aus sechs Jahrzehnten, präsentiert in Kooperation mit Auto Graphisme. Alle 60 Traumwagen finden Sie als exklusives Poster in der aktuellen AUTO BILD (ab 20. April im Handel). Hier geht's zu den Traumtypen

3. Raserei aus Leidenschaft

"Wir haben keine andere Wahl, als weiter Rennen zu fahren" – diese Aussage bringt auf den Punkt, was Ferrari von allen anderen Automarken unterscheidet: Der Mythos entstand aus dem Rennsport und ist dort tief verwurzelt. Enzo Ferrari baute nur straßentaugliche Autos, um Rennteilnahmen finanzieren zu können. Dabei blieb Ferrari immer bei kleineren Stückzahlen – ein Segen für Marke, Besitzer und Mythos. AUTO BILD SPORTSCARS hat einen Ausflug in die Historie der Marke unternommen. Die schnelle alte Zeit

4. Rot am Ring

Massenauflauf: Bei den Racing Days trifft sich die Fahrergemeinde.

Rot, alles rot. Fans rot, Autos rot – rot, wohin man schaut. Auch farblich sind die Ferrari Racing Days eine gepflegte automobile Monokultur. Hier spielt außer den Roten aus Maranello nichts, aber auch gar nichts eine Rolle. Alle zwei Jahre, für drei Tage am Nürburgring, dreht sich alles um einen Hersteller. Eine Farbe und eine Faszination, die hier alle teilen. Die Racing Days sind das Mekka aller Ferraristi. Autobild.de hat sich unter die 35.000 PS-Pilger gemischt. Und zwei Gewinnern ein unvergessliches Wochenende bereitet. Der Nürburgring sieht rot

5. Einmalig, dieser Ferrari

Stellen Sie sich vor, Sie hätten alles, was man sich so wünscht: Haus, Boot, Auto. Vielleicht auch mehrere Autos. Vielleicht sogar einen Ferrari Enzo. Eigentlich fehlt dann nichts mehr zum Glück. Sollte man meinen. Es sei denn, der Enzo gefiele einem nicht mehr so richtig, weil es inzwischen schon so viele davon gibt. Knapp 400 Exemplare weltweit sind schließlich eine ganze Menge. Das kann einen fast schon wieder ins Unglück stürzen. James M. Glickenhaus ließ sich deshalb bei Pininfarina ein Einzelstück schneidern – den P4/5. Das Drei-Millionen-Euro-Auto

6. Aus zwei mach eins

Ferrari 575 GTZ Zagato: Den Mischling gibt's nur fünf Mal.

Der Japaner Yoshiyuki Hayashi hatte noch ein wenig Kleingeld übrig. Deshalb schickte er zwei Ferrari 575 Maranello F1 (Zwölfzylinder, 515 PS, Stückpreis knapp 200.000 Euro) um die halbe Welt nach Italien, rief beim Mailänder Edelkarossier Zagato an und beauftragte ihn im Plauderton: "Mach mal was draus." Zwei Vorgaben gab er ihm: eine Karosserie in Anlehnung an den Zagato-Ferrari 250 GTZ aus dem Jahre 1956, der nun auch schon über 50 Lenze auf dem Buckel hat. Zweitens: eingebaute Wertsteigerung. Die Geschichte einer Geldanlage. Der Zwitter mit zwölf Zylindern

7. Serien-Sieger

Ferrari F430 Challenge: Er wurde nur für die Rennstrecke entwickelt.

Das Gute an Markenpokalen ist, dass die Marke immer gewinnt. Der Ferrari F430 Challenge überzeugt aber auch sonst durch außergewöhnliche Qualitäten. Im Unterschied zu seinem Vorgänger F360 gibt es ihn nicht als Straßenversion. Das neue Einheitsmodell für den Ferrari-Markenpokal wurde kompromisslos für den Renngebrauch entwickelt. Den Beweis liefert eine Zahl: 1.19,5 heißt sie und steht für die Rundenzeit auf der Pista di Fiorano, wie Ferraris Teststrecke offiziell heißt.
Exklusiver Tracktest

8. La Bomba Bombastica

La Bomba Bombastica: Italienisch nicht ganz korrekt, aber ein schöner Titel für die neue Granate von Ferrari.

Die wichtigste Neuheit im neuen Ferrari 599 GTB Fiorano ist der Haltegriff links vom Beifahrersitz. Daran kralle ich mich gerade fest, mit weißen Knöcheln und stummer Hoffnung im Blick. Raffaele am Steuer wird wissen, dass alles gutgeht. Dass wir mit 180 über diese Bergstraße fliegen können, dass wir auf Zentimeter genau an den Leitplanken vorbeizirkeln. Draußen zischt ein Wegweiser vorbei: "Monta ...", weiter kann ich nicht lesen. Der jüngste und stärkste Serien-Ferrari fliegt auf haushohe Felsmauern zu, wendet Millisekunden vor dem Crash wie vom Magneten gelenkt...
Hier den kompletten Fahrbericht lesen

9. Enzo Ferrari: Der Film

Da sage mal einer, Enzo Ferrari hätte nur Autos im Kopf gehabt: Auch Frauen standen durchaus im Interesse des Rennfahrers und Firmengründers der Sportwagenschmiede. Als Sohn einer Bäuerin und eines Schlossers interessierte er sich früh für Verbrennungsmotoren, startete zunächst seine Rennfahrerkarriere mit einer eigenen Fahrzeug-Konstruktion. Damit zog er nicht nur die Blicke des Rennstalls Alfa Romeo auf sich, sondern auch die der Frauen. Carlo Carlei hat die spannende Lebensgeschichte von Enzo Ferrari verfilmt. Hier der Trailer.

10. Die Rückkehr des Dino

Neuer Dino: Die Indizien für einen Einstiegs-Ferrari häufen sich.

Geschichte wiederholt sich doch. Schon vor vierzig Jahren bekannte sich Ferrari nicht wirklich zu seinem Basismodell 206+ und verkaufte ihn einfach als Dino. Ohne Ferrari-Schriftzug und ohne springendes Pferdchen, dafür in Zusammenarbeit mit Fiat. Jetzt steht wieder ein Einstiegsmodell an – und wieder wird erst mal heftig dementiert. Doch aus Zulieferkreisen und aus dem Umfeld der Turiner Zentrale von Fiat Auto mehren sich die Indizien, dass im Zeichen des sich aufbäumenden Pferdes bald ein kleineres Pony geboren wird.
AUTO BILD-Vorschau auf den Dino

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