AUTO BILD erfüllt Wünsche

Ein himmlischer Tag mit den Bossle's Hell Drivers Ein himmlischer Tag mit den Bossle's Hell Drivers

AUTO BILD und Michelin erfüllen Wünsche

— 28.09.2007

Ein himmlischer Tag mit den Höllenfahren

Er ist furchtlos, er ist schwindelfrei, er ist AUTO BILD-Leser: André Helwig verbrachte einen Tag bei der verrücktesten Auto-Show auf dem Oktoberfest in München – bei den "Bossle's Hell Drivers". Und hat sich damit seinen größten Jugendtraum erfüllt.

Der 650-PS-Motor heult derart laut auf, dass er den Lärm des Oktoberfests locker übertönt. Die Sonne knallt auf das Dach des Monstertrucks, in dem sich die stickig-heiße Luft zu einem Gemisch aus Staub und Abgasen sammelt. André Helwig sitzt drei Meter über dem Boden und sieht auf die aufgereihten Kleinwagen herab, die in wenigen Sekunden nur noch Schrott sein werden. Fahrer Jonny Bossle lacht und drückt aufs Gaspedal. "Das ist ... Adrenalin... pur!", schreit Helwig. Für ihn beginnt die himmlische Höllenfahrt. Schon als Junge wollte er einmal so ein Teufelskerl sein. Und um sich diesen Jugendtraum zu erfüllen, schickte André Helwig (39) eine E-Mail an die Aktion "AUTO BILD und Michelin erfüllen Wünsche".

Heute darf er einen ganzen Tag Teil der Bossle's Hell Drivers Stuntman Shows sein. "Dass Papa sich das traut, finde ich total cool", sagt Sohn Florian (12) stolz. Die Höllenfahrer um Chef Jonny Bossle gibt es schon seit über 40 Jahren auf dem Oktoberfest. Bevor die Show beginnt, fahren sich die Stuntmänner warm – denn die Übungen sind nicht ungefährlich. "Jetzt, wo es gleich soweit ist, wird mir schon ein wenig mulmig", gibt Helwig zu. Jonny Bossle klopft ihm ermunternd auf die Schulter und drückt ihm Helm und Rennanzug in die Hände: "Dir wird schon nichts passieren. Wir Jungs sind Profis, wir haben in unserem Leben noch nie etwas anderes gemacht."

André bleibt die Luft weg, aber ein echter Teufelskerl braucht Nachschub. Nach einer kleinen Verschnaufpause gibt's noch ne Runde.

Dann kann die Show ja beginnen. Der Jüngste der Sippe, der 15-jährige Jonny jr., ist auf seinem Mini-Bike so sicher, dass er auf einem Rad fahren kann. Dann kommen die Großen mit ihren Motorradsprüngen von einer steilen Rampe über einen Hügel hinweg – zwölf Meter weit. Erst danach kommt Andrés großer Moment. Der Nürnberger nimmt all seinen Mut zusammen und klettert an den riesigen Reifen hinauf in den Monstertruck. Jonny gibt Gas und zerquetscht mit lautem Krach alles, was ihm unter die Räder kommt. Das Publikum jubelt. Helwig ist begeistert. Genau so hat er sich eine Höllenfahrt vorgestellt, und jetzt will er gar nicht mehr aussteigen. Erst recht nicht, als das Fahren auf zwei Rädern beginnt. André Helwig krallt sich am Haltegriff fest. Die Autos fahren eine kleine Rampe hoch und positionieren sich auf die linken Vorder- und Hinterräder. Dann reduzieren sie die Geschwindigkeit, bis sie fast stehen. André bleibt die Luft weg. Als er etwas später aus dem Auto steigt, ist er klatschnass. "Un...glaub...lich", sagt er fassungslos. "Die Jungs sind wirklich Profis." 20 Minuten dauerte die Show. Die nächste beginnt in zehn Minuten. Eine Verschnaufpause braucht Helwig nicht. "Noch 'ne Runde", grölt er rüber zu Jonny. Ein echter Teufelskerl eben.

Haben Sie auch einen automobilen Wunsch?

Dann schreiben Sie bitte an: wuensche@autobild.de. Wir können zwar nicht zaubern und daher auch nichts versprechen (und schon gar nicht alle Träume erfüllen). Aber ein Tipp: Je origineller Ihr Wunsch ist – desto größer die Chance, dass er tatsächlich auch in Erfüllung geht ...

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