Auto-Flops des Jahres: Rückblick 2010

Tata Nano Kia Carnival II

Auto-Flops 2010: Rückblick

— 27.12.2010

Die Verlierer des Jahres

Pleiten, Pech und Pannen: Das Autojahr 2010 verlief für manche Akteure ganz anders als erwartet. Rückruf-Ärger, Absatzflaute, miese Testergebnisse – hier gibt's die Flops des Jahres im Überblick.

Hoppla, was ist denn hier schiefgegangen? Für manche Autohersteller lief das Jahr ganz anders, als es sich die Strategen in der Chefetage vorgestellt haben. autobild.de fasst zusammen, wer 2010 so richtig ins Fettnäpfchen getreten ist. Beispiel Toyota: Die Japaner durchschritten 2010 das Tal der Tränen. Bereits 2009 mehrten sich Berichte über hakende Gaspedale in den USA, Anfang des Jahres schwappte dann die Riesen-Rückrufwelle nach Europa. Und es sollte nicht die einzige bleiben. Es folgten Probleme mit Bremsen, Lenkung und Elektronik, sowie Motoren-Ärger bei Nobeltochter Lexus. Folge: Die Verkaufszahlen rauschten in den Keller, das Image des einstigen Musterknaben ist schwer angeschlagen. Ähnlich mies lief es für den indischen Autobauer Tata: Nachdem der Nano als billigstes Auto der Welt mit viel Tamtam angekündigt worden war, steht sich die Billig-Kiste jetzt in den Verkaufshallen Indiens die Reifen platt – den Nano will keiner. Ob das daran liegt, das bereits einige Modelle durch Kurzschluss im Cockpit fast abgekokelt wären, oder daran, dass der Nano aussieht wie ein rollendes Überraschungsei, sei dahingestellt.

Jahresrückblick 2010: Die PR-Pannen des Jahres

Gegen die Wand gefahren: Der neue Landwind CV9 floppte beim Crashtest und holte nur magere zwei Sterne.

Über den großen Teich: Auch hier lief nicht alles rund. 2010 war nicht das Jahr von US-Autobauer General Motors. Nachdem Saturn bereits 2009 abgewickelt worden war, mussten dieses Jahr mit Hummer und Pontiac zwei weitere Konzernmarken das Zeitliche segnen. Dazu trennte man sich notgedrungen von der Traditionsmarke Saab, die jetzt unter der Herrschaft von Sportwagen-Spezialist Spyker steht. Klar, dass es auch in den Tests von AUTO BILD einige ganz große Verlierer gab. Der Chevrolet Spark zählt dazu: Schlapper Motor, mieses Fahrwerk, gefühllose Lenkung – der kleine Koreaner verspricht mehr, als er hält. Mit mageren 246 von 500 möglichen Punkten markiert er die rote Laterne im Punkterang 2010. Apropos Punkte: Michael Schumacher zählt ebenfalls zu den großen Verlierern des Jahres. Welche Erwartungen, welch Enttäuschung! Der siebenfache Weltmeister zurück in der Formel 1, noch dazu im Silberpfeil. Was sollte da eigentlich noch schiefgehen? Alles.

Alle Flops des Auto-Jahres 2010 sehen Sie oben in der Bildergalerie!

Autor: Jan Kretzmann

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