Nützliches Zubehör fürs Auto

Warnweste, Verbandskasten & Co.: Das gehört ins Auto

Diese Dinge gehören in jedes Auto

Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste gehören zur Pflichtausrüstung. Doch was ist mit anderem Pannen-Equipment? AUTO BILD klärt, was in jedes Auto gehört.
Wer in eine Fahrzeugkontrolle gerät, kann auch dazu aufgefordert werden, seine Pflichtausrüstung im Auto vorzuzeigen. Dazu zählen Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten. AUTO BILD erklärt, welche Ausrüstung im Auto verpflichtend ist und welche Strafen drohen, wenn etwas fehlt.

Dieses Pflichtzubehör gehört in jedes Auto:

• Warnweste: Seit 1. Juli 2014 gehört sie zur Pflichtausrüstung. Die Weste muss gelb, orange oder rot sein, einen umlaufenden Reflektorstreifen tragen und der Norm DIN EN 471 entsprechen. Laut Gesetz genügt eine Warnweste im Auto. AUTO BILD empfiehlt aber, für jeden Mitfahrer eine an Bord zu haben. Bußgeld: Fehlt die Warnweste, droht ein Verwarnungsgeld von 15 Euro.

• Warndreieck: Das Warndreieck muss bei einer Panne innerorts mindestens 50 Meter vom Liegenbleiber entfernt aufgestellt werden. An Strecken mit höheren Tempolimits (z.B. Landstraßen), müssen es 100 Meter sein, auf Autobahnen sogar 150 Meter. Bußgeld: Wer ohne Warndreieck erwischt wird, zahlt 15 Euro Verwarnungsgeld.

• Verbandskasten: Seit Anfang 2015 dürfen nur noch Verbandskästen verkauft werden, die der Norm DIN 13164 gerecht werden. Ältere dürfen weiterhin verwendet werden – vorausgesetzt das Verfallsdatum ist noch nicht erreicht. Der Verbandskasten ist auch beim TÜV Thema: Ist er abgelaufen oder fehlt, wird ein geringfügiger Mangel festgestellt. Bußgeld: Ohne Verbandskasten drohen fünf Euro Verwarnungsgeld.

Noch mehr wichtiges Pannen-Equipment

Viele Autofahrer denken, das Ersatzrad gehöre zur Pflichtausrüstung im Auto. Dabei ist es nicht vorgeschrieben. Bei vielen neueren Autos ist nur noch Reifendichtmittel vorhanden, um das kaputte Gummi zu reparieren. Es wird mit einem kleinen Kompressor in den Reifen geblasen. Ist eine schwächelnde Autobatterie der Grund für die Panne, kann ihr ein Startbooster wieder auf die Sprünge helfen. Er ist kompakt und eignet sich auch als Powerbank fürs Smartphone. Wenn gar nichts mehr geht, hilft nur noch Abschleppen. Dafür sollte ein Abschleppseil an Bord sein. Für den spontanen Eingriff unter der Motorhaube sollten außerdem Arbeitshandschuhe und ggf. eine Taschenlampe im Auto sein. Wer nicht alles einzeln anschaffen möchte, kann auch auf Pannenhilfe-Sets zurückgreifen.
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Warnweste

Warndreieck

Verbandskasten

Reifendichtmittel

Abschleppseil

Startbooster

Notfallhammer

Handschuhe

Taschenlampe

Pannenhilfe-Set

Nützliches Zubehör fürs Auto

Autor: Lena Trautermann

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