AUTO TESTS 6/2008

AUTO TESTS 6/2008

— 27.05.2008

Die deutschen Superstars bis 2012

Ab sofort im Handel: die Juni-Ausgabe von AUTO TESTS, dem monatlichen Kaufberater für zwei Euro. Das Highlight in diesem Heft: die komplette Vorschau auf die Neuheiten deutscher Hersteller bis 2012.

Volkswagen ist immer für eine Nachricht gut. Diesmal geht es jedoch nicht um Rekordergebnisse oder den Machtkampf zwischen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und VW-Betriebsrat Osterloh, auch nicht um die interessanten Modellneuheiten bis zum Jahr 2012, von denen AUTO TESTS auf den Seiten 10 bis 19 etliche erstmals präsentiert. Diesmal geht es um ein völlig neues Geschäftsfeld, das sich der Konzern gerade erschließt. Ein Netz freier Werkstätten soll Besitzer und Fahrer vor allem älterer Autos zu Wartung und Pflege in die Werkstätten locken. Die machen nämlich um Vertragswerkstätten in der Regel einen großen Bogen und wünschen, je älter das Gefährt, desto mehr zu sparen. Stop+Go nennt sich diese neue Kette, die nicht an Marken gebunden ist und vor allem günstige Preise bieten soll. Dazu will der Konzern in Ballungszentren – gemeint sind Städte ab 100. 000 Einwohnern – jährlich etwa 20 neue Filialen gründen. Bis zu zehn Reparaturstände umfasst ein einzelner Betrieb. Eine zweijährige Testphase in Berlin ist mittlerweile Erfolg versprechend verlaufen. In der Bundeshauptstadt wurde vor gut zwei Wochen bereits die siebte Filiale feierlich eröffnet. Für bereits etablierte Reparaturserviceketten wie A.T.U. und Pit Stop wird der Wettbewerbsdruck damit noch schärfer. Aber nicht nur für die. Auch viele VW-Markenhändler befürchten Umsatzeinbußen.

Paradox: Rollt ein Volkswagen bei Stop+Go beispielsweise zum Stoßdämpfertausch auf die Hebebühne, bekommt er unter Umständen sogar VW-Original-Ersatzteile eingebaut – und das günstiger als in einer Vertragswerkstatt. Seine eigenen Vertragshändler versucht VW deshalb zu beruhigen. Komplizierte Reparaturen sollen an die Vertragswerkstätten verwiesen werden, zudem sei dort der Leistungsumfang deutlich größer. Und wer sich für einen Neuwagen interessiert, ist dort ohnehin besser aufgehoben. Den Kunden und Autofahrern kann es nur recht sein, wenn sie mehr Auswahl haben. Sind sie dann noch mit dem  reis-Leistungs-Verhältnis zufrieden, dürfte sich ihr Interesse für die Marke Volkswagen verstärken, und die Wolfsburger hätten mittelfristig vielleicht einen Neuwagenkunden gewonnen. Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch andere Hersteller auf diese Idee kommen.

Diese Themen finden Sie unter anderem in Ausgabe 6/2008:

SUV-Vergleich Mazda CX-7 gegen X3, Freelander und Murano • Diesel-Kombi-Vergleich Mazda6 Sport Kombi gegen Ford Mondeo, Opel Vectra und Renault Laguna Grandtour • Test-Telex Subaru Impreza STi, VW Tiguan 2.0 TDI, Land Cruiser V8, Lexus IS F, Dodge Nitro, BMW M3 Cabrio, Audi A5 • Blick in die Zukunft Alle Neuheiten deutscher Hersteller bis 2012 • SUV-Vergleich BMW X3 2.0i gegen Jeep Patriot 2.4 und VW Tiguan 1.4 TSIDauertest-Abschluss Der Hyundai Santa Fe nach 100.000 Kilometern • Kaufberatung Volvo XC 70/V 70 • Ratgeber Parken So zahlen Sie ihre Parkgebüren mit dem Handy •  Ratgeber Fahrradträger Welcher Fahrradträger ist gut und günstig? • Gebrauchter Peugeot 307 Was taugt der französische Golf-Konkurrent nach einigen Jahren als Gebrauchter? • Schwacke-Check Gebrauchtwagentipp Die aktuelle Golf-Generation, der VW Golf V

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