Autobahnplakate "Runter vom Gas!" 2010

Runter vom Gas! Plakataktion 2010 Runter vom Gas! Plakataktion 2010

Autobahnplakate "Runter vom Gas!" 2010

— 18.10.2010

Böses Erwachen

Die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten in Deutschland sinkt. Zum Glück. Vielleicht auch wegen drastischer Plakate an Autobahnen. Jetzt gibt es eine Neuauflage der Aktion "Runter vom Gas!".

Ein kurzer Augenblick, eine kleine Unaufmerksamkeit – schon ist alles anders. Knapp 10.000 Menschen wurden im Jahr 2009 auf deutschen Straßen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt. Ein Drama, auch für ihre Angehörigen. An Deutschlands Autobahnen sind bald Bilder vom bösen Erwachen nach dem Geschwindigkeitsrausch zu sehen. Große Bilder. Sie gehören zur vierten Auflage der Plakataktion "Runter vom Gas!" vom Verkehrsministerium, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Mehr Informationen: Die Verkehrslage auf Autobahnen

"Wer zu schnell fährt, gefährdet sich und andere. Wir wollen die Menschen aufrütteln und das Bewusstsein für die Folgen überhöhter Geschwindigkeit schärfen", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bei der Vorstellung der Plakate in Berlin. Seit dem März 2008 läuft die Initiative, zuvor wurde mit nachempfundenen Todesanzeigen, Unfallwracks und (fiktiven) Hinterbliebenen vorm Rasen gewarnt. Nach Angaben von DVR-Präsident Hans-Joachim Wolff hat "Runter vom Gas!" bereits einiges bewirkt: "Durch die Plakate denken viele Menschen intensiv über ihre Verantwortung im Straßenverkehr nach und ändern ihr Fahrverhalten entsprechend."

Kooperation mit Bundeswehr

Da unter den Opfern überhöhter Geschwindigkeit nach wie vor überdurchschnittlich viele junge Männer sind, gibt es in diesem Jahr eine enge Kooperation mit der Bundeswehr. So wird das Führungspersonal die Rekruten künftig mit der eindringlichen Warnung vor Raserei ins Wochenende entlassen und auf die Notwendigkeit besonnenen Fahrens hinweisen. Ähnliche Kooperationen würden auch mit verschiedenen Einrichtungen des Zivildienstes durchgeführt, so Ramsauer.

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