Autobahnraststätten

Autobahnraststätten

— 09.12.2004

Mehr Burger, Fritten und Backfisch

Der neue Betreiber von Tank & Rast weiß zwar nicht, ob Fast Food sonderlich gesund ist – Hauptsache aber, es geht schnell.

An den deutschen Autobahnraststätten soll es künftig mehr Fast-Food-Angebote geben. Der britische Investor Guy Hands, der im November die Tankstellen und Raststätten von Tank & Rast übernommen hat, sagte gegenüber "Spiegel-Online": "Ich glaube, daß es sehr attraktiv wäre, mehr Nordsee-Theken, Burger Kings oder McDonald's einzuführen."

Er wisse nicht, ob das Essen gesund sei, aber es gehe ziemlich schnell. "Wenn Sie an der Autobahn anhalten, wollen Sie nicht unbedingt ein 45-Minuten-Menü", sagte Hands. Die Grundqualität der Raststätten müsse überall einen gewissen Standard erreichen. Ältere Standorte sollten modernisiert werden.

Hands' Beteiligungsfirma Terra Firma hatte den Autobahnraststätten-Betreiber Tank & Rast für rund eine Milliarde Euro von den Eigentümern Lufthansa, Allianz Capital Partners und Apax Partners übernommen. Tank & Rast betreibt mit Pächtern ein Netz von 338 Tankstellen (mit Tankshop) und 381 Raststätten (einschließlich 51 Hotels).

Hands sagte weiter, es habe ihn sehr überrascht, daß die deutschen Raststätten bisher weniger verkaufsorientiert seien als in Großbritannien. In Deutschland wüßten die Autofahrer wegen der unauffälligen Beschilderung zudem meist nicht, "wann die nächste Raststätte kommt und welche Ausstattung sie hat". Derzeit liefen Gespräche mit dem deutschen Management von Tank & Rast und den Pächtern, um die Attraktivität zu erhöhen.

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