Serien-Brandstifter (r.) und sein Anwalt

Autobrandstifter vor Gericht

— 13.04.2012

Feuerteufel verurteilt

Die Justiz greift gegen Autobrandstifter durch: In Berlin muss ein 28 Jahre alter Mann für sieben Jahre ins Gefängnis. Und auch in Hamburg steht ein mutmaßlicher Feuerteufel bald vor Gericht.

Das Landgericht Berlin hat einen 28 Jahre alten Maler und Lackierer (Foto: rechts, mit seinem Anwalt) zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der damals arbeitslose Mann hatte im Sommer 2011 in der Hauptstadt insgesamt 102 Fahrzeuge angezündet und einen Millionenschaden verursacht. Dreimal griffen dabei die Flammen auf Wohnhäuser über. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtete, nimmt der Verurteilte weder Alkohol noch Drogen zu sich, engagiert sich in einer Kirchengemeinde und war nie zuvor straffällig. Sein Tatmotiv: Sozialneid.

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Ein ähnliches Schicksal wie dem 28-Jährigen droht in Hamburg einem 55 Jahre alten mutmaßlichen Autobrandstifter. Gegen ihn wurde Anklage erhoben. Der Arbeitslose soll zwischen Mai und Dezember 2011 mindestens 15 Autos angezündet haben. Er war Ende 2011 im Stadtteil Marienthal mit einem leeren Benzinkanister im Auto festgenommen worden, nachdem in der Nähe drei Fahrzeuge in Flammen aufgegangen waren. In der Wohnung des als psychisch labil und unberechenbar geltenden Mannes fand die Polizei neben Munition und Brandbeschleuniger auch Videos, die das Thema Brandstiftung verherrlichen sollen.

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