Autodiebstahl-Statistik

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Autodiebe nutzen Babyfon-Frequenzen

— 26.08.2013

Ganoven funken dazwischen

Die Düsseldorfer Polizei jagt Autodiebe, die mit einer besonders raffinierten Masche das Abschließen von Türen verhindern. Ihre Geräte: Babyfone und Walkie-Talkies.

Mit umgebauten Babyfonen oder Walkie-Talkies knacken Kriminelle in Düsseldorf Autos. Vorher bauen sie die Geräte so um, dass sie die Frequenzen von Funkschlüsseln stören oder überlagern können. Die Diebe funken vor allem auf Parkplätzen dazwischen, sodass die angegrif­fenen Fahrzeuge geöffnet blei­ben. Die Besitzer glauben dage­gen, abgeschlossen zu haben, und lassen ihren Wagen zurück.

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Jürgen Franke, Leiter des Kom­missariats für Kfz-Delikte bei der Düsseldorfer Kripo, sagte: "Wir kennen das Phänomen und reagieren bereits mit besonderen Maß­nahmen darauf." In Düsseldorfs Innenstadt erwischte die Polizei mehrere Störfunker, ein anderer war auf dem Parkplatz eines Golfclubs aktiv. Die Polizei rät, unbedingt zu kontrollieren, ob das Fahrzeug abgeschlossen ist.

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Unterdessen hat VW der Uni Birmingham (England) verbo­ten, Programme zum Knacken von Wegfahrsperren zu veröf­fentlichen. Die Wissenschaftler hatten Schwachstellen in einem Chip aufgedeckt und wollten ihre Ergebnisse detailliert publizie­ren. "Das hätte das Eigentum von vielen Millionen Autobesit­zern betroffen", begründet VW-Sprecher Harthmuth Hoffmann das Vorgehen seines Konzerns.

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