Autodiebstahl

Autodiebstahl in Europa

— 13.08.2012

Ost-West-Transfer nimmt zu

In Westeuropa tauchen immer häufiger im Osten gestohlene Fahrzeuge auf. Zu erkennen ist das Diebesgut kaum. Aber auch das kriminelle Geschäft in anderer Richtung floriert nach Angaben von Experten weiter.

Neuer Trend unter Autodieben: Autos werden zunehmend in Osteuropa gestohlen und im Westen verkauft. "Vor allem in Süddeutschland ist es auf bestimmten Zulassungsstellen leicht, mit gefälschten oder gestohlenen ausländischen Dokumenten ein Fahrzeug zu registrieren", berichtet der Kölner Kriminalkommissar Hans-Jürgen Barton auf dem 5. Deutschen Autorechtstag in Königswinter. Hintergrund sei der zunehmende freie Wirtschaftsverkehr innerhalb Europas, der eine Überwachung schwieriger mache.

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Wer ein im Osten gestohlenes Auto kauft, hat kaum eine Chance, Diebesgut zu erkennen: Technisch entsprechen die Wagen meist dem TÜV-Standard, der Kaufpreis ist marktgerecht. Aber auch in gewohnter West-Ost-Richtung brummt das Geschäft: Laut Barton gründen Banden in Deutschland Firmen, die Autohäuser oder Leasinggeber ansprechen. Sie legen gefälschte Ausweise, Kreditkarten und Firmenbescheinigungen vor und nehmen Autos ab. Danach bleiben die Raten aus, die Banden verschwinden samt Autos.

Mehr Infos: Diebstahl-Bilanz 2011

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