Autofahren bei Eis und Schnee

Autofahren bei Eis und Schnee

— 08.01.2003

Großeinsatz für 1700 Gelbe Engel

16.500 Hilfeleistungen am Dreikönigstag – wenn es in Deutschland fröstelt, haben die ADAC-Helfer Hochkonjunktur.

In ganz Deutschland ist der Winter mit eisglatten Straßen und Schneefällen eingekehrt. Das bedeutet für die Gelben Engel des ADAC und ihre Partner jede Menge Arbeit. Allein am Dienstag, dem Dreikönigstag 2003, halfen sie in ganz Deutschland rund 16.500 Autofahrern. Besonders viele Einsätze hatten sie im westdeutschen Raum (rund 4000). Damit die Fahrt bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht mit einer Panne oder gar einer Karambolage endet, hat der Automobil-Club nützliche Tipps zusammengestellt.

• Bereits am Vorabend aufmerksam den Wetterbericht hören: Ist Eisglätte oder Schnee angesagt, Staus und Verspätungen einkalkulieren, entsprechend früher starten oder – sofern vorhanden – mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

• Vor dem Losfahren alle Glasflächen gründlich von Schnee und Eis befreien. Wer in der Eile nur ein Guckloch frei macht, kann später im Falle eines Unfalls mitschuldig sein.

• Beim Starten Standlicht, heizbare Heckscheibe und Klimaanlage ausgeschaltet lassen – vor allem ältere Batterien können sonst bei Minusgraden schlapp machen.

• Auf längeren Strecken die Heizung nicht zu hoch einstellen: Temperaturen von über 20 Grad mindern die Aufmerksamkeit. Ab und zu lüften, auf ausreichend Frischluft achten.

• Bereits wenige Meter nach dem Losfahren eine Bremsprobe machen, um ein Gefühl für die Straßenverhältnisse zu bekommen. Vorher unbedingt in den Rückspiegel sehen.

• Nicht auf Schleichwege durch Wohnstraßen ausweichen: Dort wird selten gestreut und manchmal nicht geräumt.

• Zusätzlichen Sicherheitsabstand halten und besonders vor Kreuzungen genau auf vorausfahrende Fahrzeuge achten. Rechtzeitig vor Kreuzungen die Geschwindigkeit verringern.

• Erhöhte Aufmerksamkeit auf Brücken: Sie können im Winter Glatteis-Fallen sein, da sie von allen Seiten "gekühlt" werden. Vor allem Nebel kann sich an kalten Tagen als Eis niederschlagen und Fahrbahnen schnell in Rutschbahnen verwandeln.

Gefährlich sind laut ADAC besonders die Tage, an denen die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt. Durch das abwechselnde Tauen und Frieren ändert sich die Fahrbahnbeschaffenheit. Außerdem ist der Eisbelag bei null Grad glatter als bei strengem Frost, weil sich ein rutschiger Wasserfilm bilden kann.

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