Autofahren im Herbst: Tipps

Herbstwetter Herbstwetter

Autofahren im Herbst: Tipps

— 18.10.2010

Vorsicht, Herbst!

Glätte, Nässe, Nebel, Wildwechsel – für Autofahrer ist der Herbst eine Zeit mit vielen Herausforderungen. Wer jetzt nicht aufpasst, fährt gefährlich. AUTO BILD erklärt, worauf Sie achten sollten.

So'n Schietwetter! Eben noch haben wir Eis schleckend in die Sonne geblinzelt – und jetzt das: Nebel, Sturm und Straßenglätte. Es ist Herbst. Zeit, das Auto auf Vordermann zu bringen. Die Wischer sollten ohne Schlieren reinigen, Wischwasser und Kühlmittel der Kälte trotzen, den nötigen Frostschutz haben. Und, wichtig: Laub entsorgen. Es sammelt sich im Wasserkasten unter der Motorhaube. Wer die Blätter nicht entfernt, riskiert, dass Wasserabläufe verstopfen. Feuchtigkeit Sind die Scheiben ständig von innen beschlagen? Mögliche Gründe: Mit nassen Schuhen kommt Feuchtigkeit in den Wagen, Dichtungen können defekt, Wasserabläufe verstopft, ein Innenraumfilter zugesetzt sein. Kontrollieren und reparieren.

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Bitte langsam fahren: Herbstlaub in Verbindung mit Nässe macht Straßen zu rutschigen Teppichen.

Nebel Es gilt die Regel: Licht an, wenn es die Sichtverhältnisse erfordern. Und die Formel: Sichtweite gleich Geschwindigkeit, also 50 Meter gleich 50 km/h. Die Nebelschlussleuchte nur bei Sichtweite unter 50 m einschalten. Dann gilt ein Höchsttempo von 50 km/h. Glätte Laub in Verbindung mit Nässe ist tückisch. Aber auch Erdklumpen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen können zusammen mit Feuchtigkeit eine rutschige Gefahr sein. In beiden Fällen gilt: Fuß vom Gas, Abstand halten, denn der Bremsweg wird länger. Sturm Bei Sturm sollte man sein Auto wegen herabfallender Äste nicht unter Bäumen parken. Besonders Pappeln gelten als Gefahr. Deshalb sind Verantwortliche angehalten, diese Bäume im Bereich von Parkplätzen zu entfernen (OLG SB, Az 4 U 482/09). 

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Wildwechsel Im Herbst ist Hochsaison für Wildunfälle. Beim Aufprall mit 50 km/h entwickelt ein Wildtier das 25-fache seines Eigengewichts. Also: Beim Zeichen "Wildwechsel" Tempo verringern, bremsbereit sein, im Zweifel lieber stumpf ins Wild fahren als ausweichen.

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