Autofahren zu Silvester

— 30.12.2013

Vorsicht, Fehlzündung!

Tieffliegende Raketen, Böller-Hagel, Schlangenlinien: Silvester kann für Autofahrer zur echten Herausforderung werden. Der Automobilclub von Deutschland gibt Sicherheits-Tipps.

Für viele der absolute Knaller zu Silvester: Mit Glockenschlag Mitternacht auf die Straße und Bambule. Wer dann mit dem Auto zur nächsten Party unterwegs ist, riskiert den einen oder anderen "Feuerüberfall". Doch auch geparkte Fahrzeuge können bei heftigen Jahresend-Feten in Mitleidenschaft geraten.

Ratgeber: Schäden durch Feuerwerk

Geht die Fahrt endlich los, seien Sie vor allem in Wohngegenden besonders aufmerksam und immer bremsbereit: Zum ultimativen Feier-Abend wimmelt es von benebelten Passanten, die zwischen Bürgersteig und Fahrbahn oft nicht mehr so richtig unterscheiden können. Und ist es kein Blind-Gänger, dann kann Ihnen auch ein direkt vor dem Auto detonierendes Feuerwerk für Sekunden total die Sicht nehmen oder ein entsprechender Urknall den Schock des (neuen) Jahres versetzen.

Hochsaison der Alkomaten

Zu viel getankt? In der Neujahrsnacht sollten Sie mit verschärften Alkoholkontrollen rechnen.

Zu viel getankt? In der Neujahrsnacht sollten Sie mit verschärften Alkoholkontrollen rechnen.

Selbst bei freier Strecke sollten Autofahrer stets mit spontanen Polizeikontrollen rechnen, denn die Alkomaten haben in der Nacht der Nächte naturgemäß Hochsaison. Es kann also nicht oft genug gesagt werden: Nach dem einen Glas zum Abschied vom alten und Wilkommensgruß des Neuen Jahres muss Schluss sein, wenn Sie auch nach dem 1. Januar noch das Steuer in der Hand behalten wollen! Am besten bestimmen Sie vorher in der Familie oder im Freundeskreis denjenigen, der fahren (und dursten) muss. Und wenn der freundliche Beamte Sie tatsächlich an den Straßenrand winkt und nach den Papieren fragt, nützt es Ihnen nichts, ihm grölend Luftschlangen und einen Konfetti-Regen über die Mütze zu pusten – Führerschein und Fahrzeugbrief sollten also griffbereit sein.

Kasko zahlt nicht immer

Das ging unter die Haut: Brandschäden im Lack zahlt nicht immer die Versicherung.

Das ging unter die Haut: Brandschäden im Lack zahlt nicht immer die Versicherung.

Während vielen Silvester wie Krieg vorkommt, sind die Versicherungen zum Glück großzügiger: Schäden, die durch Knaller oder Raketen am Auto verursacht werden, begleicht in aller Regel die Teilkaskoversicherung. Wurde das Auto von Partyfreunden zur Tanzfläche für einen spontanen Discofox ausgewählt, reguliert die Vollkasko diesen Vandalismusschaden. Es gibt jedoch Ausnahmen: Feuerschäden am Lack oder ein Brandloch im Cabriodach, verursacht durch eine herabgefallene, noch glimmende Rakete, muss der Fahrzeughalter selbst bezahlen. Nur bei einer unmittelbaren Zerstörung wie etwa einer Delle, die der Feuerwerkskörper im Blech hinterlassen hat, springt die Versicherung ein. Daher sollten Autofahrer vorsorglich ihr Fahrzeug in einer Garage oder notfalls abseits der Partyzone abstellen.

Autor: Roland Wildberg

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