Autofahrer-Sünden in den Alpenländern

Autofahrer-Sünden in den Alpenländern

— 25.01.2005

Abfahrt ohne Abflug

Skiurlaub ist in der Regel teuer genug. Wer sich obendrauf in unseren Nachbarländern ein paar Verkehrssünden leistet, wird richtig arm.

Skiurlauber, die mit dem Auto nach Österreich, Italien, Frankreich oder in der Schweiz fahren, sollten die dortigen Verkehrsvorschriften genau beachten: Schon für einfache Vergehen wird man kräftig zur Kasse gebeten.

Wer zum Beispiel in der Schweiz das Tempolimit außerorts um 16 bis 20 km/h überschreitet, muß mit 240 Schweizer Franken (umgerechnet 160 Euro) rechnen. Das Auto mit laufendem Motor vorwärmen kostet 60 Franken (40 Euro). Wenn das Wintergepäck Schilder und Beleuchtung verdeckt, sind ebenfalls 60 Franken (40 Euro) fällig. Das Nichtanlegen vorgeschriebener Schneeketten kommt auf 100 Franken (65 Euro).

In Frankreich wird das Überschreiten des Tempolimit um 15 bis 20 km/h mit einer Strafe ab 90 Euro geahndet. Ohne Abblendlicht bei Schneefall fahren kostet 68 Euro, ohne vorgeschriebene Schneeketten sind 35 Euro fällig. Defekte Rückleuchten und dann kein Warndreieck hinten am Fahrzeug kostet ab 68 Euro.

In Österreich wird das Überschreiten des Tempolimits um 15 bis 20 km/h mit 21 Euro geahndet. Überholen bei ungenügender Sicht wie durch Nebel oder dichtes Schneetreiben kostet mindestens 36 Euro. Nicht angelegte vorgeschriebene Schneeketten schlagen mit 36 Euro zu Buche.

Bleibt Italien: Dort kostet das Überschreiten des Tempolimits um 15 bis 20 km/h mindestens 140 Euro. Wer die vorgeschriebenen Schneeketten nicht anlegt, wird mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (mid/hs)

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