Tabelle Autokosten-Index

Autokosten-Index

— 17.04.2008

Lange Liste der Leiden

Die Kosten für das Autofahren sind innerhalb eines Jahres erneut kräftig gestiegen. Fahrzeugbesitzer in Deutschland mussten 4,3 Prozent mehr Geld aufbringen, um mobil zu bleiben.

In den vergangenen zwölf Monaten sind die Preise für das Autofahren um 4,3 Prozent gestiegen. Der so genannte Autokosten-Index, den der ADAC gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt vierteljährlich veröffentlicht und der alle Preise rund um das Auto zusammenfasst, liegt jetzt bei 110,4 Punkten. Im Umkehrschluss bedeutet das, der Autobesitzer musste in den vergangenen drei Jahren mehr als zehn Prozent zusätzlich für seine Mobilität zahlen. Etwas geringer fiel mit einem Plus von 3,1 Prozent der Zuwachs für die gesamte Lebenshaltung aus. Der Index für die allgemeine Lebenshaltung, der den Warenkorb der Privathaushalte umfasst, liegt derzeit bei 106,3 Punkten. Der Basiswert für den Index wurde vom Statistischen Bundesamt rückwirkend für das Jahr 2005 auf 100 gestellt.

Preistreiber Nummer Eins waren einmal mehr die Kraftstoffpreise, die binnen Jahresfrist um 12,3 Prozent nach oben geklettert sind. Ihr Index beträgt jetzt 118,9 Punkte, das sind knapp 19 Prozent mehr als im Jahr 2005. Weitere Faktoren für den Preisanstieg sind höhere Fahrschul- und Führerscheingebühren (plus 2,5 Prozent) und die um 2,1 Prozent gestiegenen Kosten für Reparaturen und Inspektionen.

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