Autokosten-Index Herbst 2007

Autokosten-Index Herbst 2007

— 18.10.2007

Teurer als das Leben

Autofahren verteuert das Leben überdurchschnittlich. Das beweist der ADAC Autokosten-Index im Herbst 2007. Hauptverantwortlich dafür: die Treibstoffpreise.

Autofahren ist in den vergangenen zwölf Monaten 4,6 Prozent teurer geworden. Dieses Ergebnis weist der neue Autokosten-Index aus, den das Statistische Bundesamt und der ADAC quartalsweise veröffentlichen. Im Vergleich dazu fiel der Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten mit 2,4 Prozent um fast die Hälfte niedriger aus. Hauptverantwortlich für die Verteuerung des Autofahrens sei der Preisanstieg an den Tankstellen um 8,9 Prozent. Daneben kletterten auch die Ausgaben für Reparaturen und Inspektionen binnen Jahresfrist um 3,3 Prozent. Ähnlich hoch war die Kostensteigerung für Fahrausbildung und Führerscheingebühr (plus 3,5 Prozent) oder die Anschaffung eines neuen Pkw (plus 3,0). Auch bei Kfz-Steuer (plus 2,8 wegen des Steuerzuschlags für Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter), Ersatzteilen und Zubehör (plus 2,3), Kfz-Versicherung (plus 2,1) sowie der Garagenmiete (plus 1,1) mussten Deutschlands Autofahrer tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

20 Prozent Teuerung seit dem Jahr 2000

Der Autokosten-Index, der die Preise für den Kauf und den Unterhalt von Pkw und Motorrädern zusammenfasst, liegt aktuell bei 120 Punkten. Der Lebenshaltungs-Index bringt es auf 112,8 Punkte. Beide Indizes wurden letztmals für das Jahr 2000 auf den Basiswert 100 gesetzt. Autofahren hat sich somit seitdem um 20 Prozent verteuert, die Lebenshaltung der privaten Haushalte um 12,8 Prozent.

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