Automobilmarkt

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— 10.09.2002

BMW und Mercedes auf Rekordkurs

BMW und Mercedes sind Trendverweigerer. Trotz der Flaute auf dem Automarkt glänzen die beiden Hersteller mit steigenden Absatzzahlen.

Mini schönt die Bilanz

BMW hat unbeeindruckt von der Flaute auf dem weltweiten Automarkt auch im vergangenen Monat seine Rekordfahrt fortgesetzt. Im August seien der Absatz der beiden Marken BMW und Mini im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21 Prozent auf rund 74.000 gestiegen, teilte BMW am Dienstag in München mit. Bis Ende August habe damit die Gesamtzahl der 2002 verkauften Autos um 19 Prozent auf 709.300 zugenommen. Auf dem deutschen Markt erreichte BMW eigenen Angaben zufolge im August einen historischen Höchststand. Der Absatz sei im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 17.500 Fahrzeuge gestiegen. In den ersten acht Monaten des Jahres habe das Unternehmen damit in Deutschland mit über 180.000 acht Prozent mehr Fahrzeuge als noch 2001 verkauft.

Wachstums-Spitzenreiter sei international auch im August wieder Großbritannien gewesen. Hier haben sich nach BMW-Angaben die Absatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr auf 4700 nahezu verdoppelt. Insgesamt sei 2002 die Zahl der verkauften BMW und Mini in Großbritannien um 56 Prozent auf 74.200 gestiegen.

Insbesondere der Mini erweist sich BMW zufolge 14 Monate nach seinem Marktstart nicht nur in seinem Ursprungsland als Verkaufsschlager. Bis Ende August seien mehr als 88.000 Exemplare an Kunden ausgeliefert worden. Alleine auf dem deutschen Markt waren es in diesem Jahr bereits mehr als 15.000, in Großbritannien sogar mehr als 20.000.

Mercedes im Ausland beliebt

Der weltweite Absatz von Pkw der Marke Mercedes-Benz hat in den ersten acht Monaten 2002 mit 741.300 Fahrzeugen das hohe Vorjahresniveau erreicht. Wie DaimlerChrysler am Dienstag in Stuttgart weiter mitteilte, befindet sich Mercedes-Benz im westeuropäischen Ausland weiterhin auf Rekordkurs. Von Januar bis August stieg der Pkw-Absatz dort auf 241.000 Fahrzeuge, was einem Plus von vier Prozent entspreche.

Im Inland wurden in den ersten acht Monaten wurden 256.000 Mercedes-Fahrzeuge abgesetzt, drei Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Dennoch habe sich Mercedes-Benz "in einem insgesamt rückläufigen Markt mit einem Marktanteil von zwölf Prozent gut behaupten" können, teilte das Unternehmen mit.

Sehr gut laufe das Geschäft in den USA. Im Zeitraum Januar bis August 2002 stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz-Pkw auf 136.200 Fahrzeuge, so dass die Bestmarke des Vorjahres von 134.600 Fahrzeugen um ein Prozent übertroffen wurde.

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