Autos im Komfort-Check — 22.07.2010
Heute ein König
AUTO BILD lässt sich mal richtig verwöhnen: von Autos, die königlichen Komfort versprechen. Einsteigen und genießen – aber in welchem Fahrzeug fühlt man sich wirklich wie ein König?
So ist sie halt, die menschliche Natur: Wir denken vernünftig und handeln unlogisch. Der Verkehrsstress nimmt zu, die Nerven liegen blank, wir sehnen uns nach Ruhe und Entspannung. Und was kaufen wir? Sportfahrwerke, mit Gummi furnierte Riesen-Räder und Ballermann-Auspuffanlagen. Zumindest streben wir danach, das bestätigt uns jeder Autohersteller. Sportlichkeit ist immer noch Verkaufsschlager Nummer eins. Kein Gefährt erscheint zu armselig, um es nicht mit dem Attribut "sportlich" zu bewerben. Dagegen wirkt die Bezeichnung "komfortabel" etwa so verführerisch wie Knoblauchpillen.
Dass Komfort im Automobil ein lustvolles Erlebnis sein kann, hat sich offenbar noch nicht herumgesprochen – wohl dem, der es besser weiß. Denn überlegener Komfort gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Entwicklung – zumal dann, wenn er die Fahrdynamik nicht beeinträchtigen soll. Komfort basiert auf einer Vielzahl von Faktoren. Er verlangt viel Aufwand, eine Menge Erfahrung und noch mehr Gefühl, denn zu allem Überfluss verraten Messwerte höchstens die halbe Wahrheit. Federung, Geräusch, Sitze, Funktionalität und Behaglichkeit, das alles spielt hier zusammen. Und das Komforterlebnis, das sich einstellt, verrät kein Computer, sondern nur das menschliche Nervenkostüm. Wir haben das Unmögliche versucht und den Komfort-Wert getestet: Zehn komfortverdächtige Autos aus verschiedenen Klassen sollen uns mit allem verhätscheln, was sie haben. Was verwöhnt, was nervt? Im Test:
Audi A8,
BMW 5er,
BMW X5,
Citroën C5,
Citroën DS,
Dacia Duster, Mercedes
S-Klasse,
Opel Meriva,
VW Golf (mit und ohne Adaptiv-Fahrwerk) sowie
VW Sharan.
Zu den einzelnen Test-Kategorien gelangen Sie über die Tabellen im Text.
Kommentare zum Artikel (27)
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Ich koennte mich ueber das Design des A8 nur aufregen. Warum um alles in der Welt haben die Audidesigner dieses Produkt derart in den Sand gesetzt..Schon mehrfach hatte ich ihn auf der Strasse gesehen. In Hinblick auf die so gelungenen Vorgaenger eine riesige Enttaeuschung.Nur bunte Hosen tragen reicht eben nicht.
Zum Meriva von Opel.
As ich in Heft 28/2010 gelesen habe das Sie die Idee mit den hinteren Türen gut finden habe ich es nicht glauben können. Können Sie sich Vorstellen was Passiert wenn jemand Hinten aussteigt, die Beine Draußen hat, und ein Auto kommt von hinten und macht mit einen großen Knall die Türe zu. Was ist dann geschehen?
Es grüßt
Gerhard Jeuken.
@kapitän: Vielleicht hat Autobild diesmal anstatt der Komfort-Version, die Sportversion mit entsprechenden Fahrwerk getestet?
oh wunder, der beste gewinnt auch einmal bei autobild! die reihenfolge kann man fast vertreten. allerdings würde ich aus eigener erfahrung den 5er vor den x5 setzen.
Ein weiterer Tiefpunkt in einer langen Reihe journalistischen Blödsinns. Aber konsequent - und abermals perfide, wie die Lieblingsmarken gepusht und deren Konkurrenz abgewertet werden. @Kapitän: Du hast Recht, aus einem alten AutoBILD-Artikel zu zitieren. Aber das interessiert Leute wie W.König, der sich schon in der AMS durch eine extrem tendenziöse "Bericht"erstattung hervorgetan hat, herzlich wenig.