Autosalon Paris 2010: Jaguar C-X75

Jaguar C-X75 Jaguar C-X75 Jaguar C-X75

Autosalon Paris 2010: Jaguar C-X75

— 29.09.2010

Jaguar geht die Düse

Umwerfend schön und mit neuer Turbinen-Technik verdammt clever: Der Jaguar C-X75 ist ein intelligenter Verführer. Kein anderes Supersportwagen-Konzept bietet eine so vielversprechende Mischung.

Noch auf dem Genfer Salon im März 2010 hatte Jaguar-Chef Mike O'Driscoll seinen Traum formuliert: "Wir zeigen in Paris einen Sportwagen, der alles kann – rein elektrisch fahren, mit Range Extender mindestens 500 Kilometer weit kommen, über 300 km/h schnell sein und die Grenze von 30 g CO2/km unterschreiten." Und da ist er: der C-X75, Jaguars Showcar für den Pariser Autosalon 2010. Der C-X75 ist ein Hybridsportwagen mit Range Extender. Die komplett aus Kohlefaser gefertigte Karosserie kommt ohne störende Spoiler aus und bietet modernste Lichttechnik. Darunter gibt es ein paar Überraschungen. Zum Beispiel zwei Mikro-Turbinen mit 95 PS, die bei Bedarf die Batterien nachladen. Das erhöht die Reichweite auf 570 Kilometer. Die Jets (Gewicht: 25 Kilo pro Stück) verbrauchen so wenig Diesel, dass der CO2-Wert bei 28 g/km liegt.

Keine Frage: Der Preis für den schönsten Katzenbuckel der Welt geht an den Jaguar C-X75.

Die insgesamt 780 PS starken E-Motoren treiben über ein stufenloses Getriebe alle vier Räder an. Die Fahrleistungen setzen Maßstäbe: Der 1350 Kilo schwere C-X75 spurtet in 3,4 Sekunden auf Tempo 100 und ist 328 km/h schnell. Allerdings nur eine Minute lang, denn dann wird es den Motoren zu heiß um die Anker. Mit 220 km/h kommt man acht Minuten weit, allerdings ohne dabei nachzuladen. Erst bei 160 km/h stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Verbrauchen und Rekuperieren ein. Das Cockpit ist kein verbauter Platzangst-Auslöser, sondern ein minimalistischer und großzügiger Arbeitsplatz. Pedalerie, Lenkrad und Armaturen surren auf Knopfdruck in die gewünschte Position. Das bequeme Gestühl ist fix an der Stirnwand montiert. Der Türöffner liegt zwischen den Beinen – dort, wo Kampfpiloten den Schleudersitz auslösen.

Überblick: News und Tests zu Jaguar

Der Jaguar C-X75 klingt nicht wie eine getunte Straßenbahn, sondern wie zwei Mini-Boeings im Formationsflug. Mal spielt die linke Turbine ein Nachlade-Solo, mal gibt der rechte Jet richtig Stoff, mal drehen beide im Duett bis 80.000 Touren. Von außen muss man die Ohren spitzen, doch der Fahrer genießt den Sound live und in Stereo. AUTO BILD durfte bereits mit dem Jaguar C-X75 fahren. Den kompletten Fahrbericht lesen Sie ab 1. Oktober in AUTO BILD 39/2010 und in der neuen AUTO BILD-App fürs iPad.

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