Autosalon Paris 2010: Maybach — 05.10.2010

Edles veredelt

Facelift ist ein kaum angemessener Ausdruck für einen renovierten Maybach. Deshalb bemühen die Schwaben die Schöpfung "Excellence Refined". Auf dem Pariser Autosalon 2010 zeigt man Flagge. Preise gibt es auch.

Sie überlegen schon länger, sich ein Auto zu kaufen, das teurer ist als ein Haus in guter Lage? In dem der Insasse nicht rast, sondern stilvoll reist? Kein Problem, Maybach hat seine Luxus-Karossen aufgemöbelt und zeigt auf dem Pariser Autosalon 2010 erstmals in Europa, wie sich Luxus im Auto definiert. Das gilt auch für den Preis: Wer sich das Schmuckkästchen auf Rädern gönnen möchte, muss zwischen 340.900 (Maybach 57) und 458.200 Euro (Maybach 62 S) anlegen – ohne Steuern versteht sich. Wobei sich das mit dem Schmuckkästchen durchaus wörtlich nehmen lässt, denn optional sind mit Swarowski-Kristallen veredelte Sitzleder erhältlich. Auch am Design wurde gefeilt, natürlich der Markenphilosophie entsprechend mit der gebotenen Zurückhaltung. Immerhin darf der große Chromgrill in frischem Look erstrahlen, auch die mit Formkante gestaltete Motorhaube und die Verkleidung der Frontstoßfänger mit Tagfahrleuchten mit LED-Technik sind neu. Dazu kommen dunkelrote Heckleuchten, neue Räder und Lacke, fertig ist das Modelljahr 2011.

Alle News und Weltpremieren auf dem Pariser Autosalon 2010

Nur eine Frage des Bankkontos: Bei Maybach ist alles möglich.

Nur eine Frage des Bankkontos: Bei Maybach ist alles möglich.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht, es handelt sich schließlich um Maybach. Und Maybach-Besitzer wollen ihren Nobel-Hobel so individualisieren, dass er einmalig ist. Also können sich die Käufer eines 57 und 62 S künftig für einen Fond-Ruhesitz der Maybach 62-Modelle entscheiden. Optional sind außerdem handgeflochtene Sitzleder, ein Duftspender und ein WLAN-Router für drahtlosen Internetzugang erhältlich. In die Modelle Maybach 62 und 62 S mit Trennwand werden auf Wunsch im Fond ein 19-Zoll-Cinema-Bildschirm sowie eine Überblickkamera für Fondpassagiere installiert. Die Leistung des Zwölfzylindertriebwerks im Maybach 57 S und 62 S wurde um 18 auf 630 PS gesteigert, Verbrauchswerte (von 16,4 auf 15,8 l/100 km) und CO2-Ausstoß (von 390 auf 368 g/km CO2) gehen geringfügig nach unten. Die Leistung der Modelle 57 und 62 blieb unverändert (550 PS), Verbrauch (15,0 statt 15,9 l/100 km) und CO2-Ausstoß (350 statt 383 g/km) konnten auch hier verringert werden.

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Coupé auf Maybach-Basis

Kommentare zum Artikel (19)

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Design
10.10.2010, 18:07Uhr

Von vorn sieht der aus wie eine chinesische Billigkopie.
Ansonsten eine aufgepumpte S-Klasse.
So ein paar Rapper werden sich bestimmt einen in die
Garage stellen. Das passt ja auch perfekt.
Stellen wir uns die Merkel darin vor. Oder Berlusconi,
oder ...
Die werden sich hueten. Das waere mehr als peinlich.

@maxibu
09.10.2010, 16:45Uhr

Kein Problem, dann fahren Sie eben weiter Ihren Phantom.

maxibu
09.10.2010, 13:55Uhr

wenn ich das Kennzeichen ansehe habe ich schon genug von diesem Auto das Designmässig eine ganz ganz grosser Wurf ist :-)

@oli
08.10.2010, 13:26Uhr

Ähm, nicht ganz, junger Mann:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Escn0042.jpg&filetimestamp=20070215141738

http://www.seriouswheels.com/pics-mno/Mercedes-Benz-SLR-McLaren-Interior-Ice-1024x768.jpg

oli
08.10.2010, 13:16Uhr

Muss denn heutzutage jeder LED-Tagfahrlichter an seine Autos schrauben?! Das sieht doch nur gut aus, wenn es zum "Gesicht" der Fahrzeugs beiträgt. Wie z.B. beim Audi A5 oder R8. Aber einfach nur gerade LED-Leisten irgendwo an die Front zu tackern ist unispiriert und wirkt wie Tunning-Zubehör.
Ach ja, und die C-Klasse Aussenspiegel an einem Auto, das die Halbe-Million-Grenze ankratzt, gehen gar nicht.
Erinnert mich an das A-Klasse Lenkrad im SLR damals.

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