Autosalon Paris 2010: Porsche 911 Speedster

 Porsche 911 Speedster  Porsche 911 Speedster

Autosalon Paris 2010: Porsche 911 Speedster

— 21.09.2010

Porsche-Flunder

Exklusiver geht es kaum: Porsche legt den 911 Speedster neu auf. Premiere ist auf dem Autosalon in Paris. Lediglich eine Kleinserie von 356 Exemplaren wird es geben. Das treibt den Preis in ungeahnte Höhen.

Sehr flach, sehr sportlich und sehr selten: Porsche entlässt die Legende 911 Speedster in die vierte Generation. 356 Exemplare wird es nur geben, und wer eine der flachen Flundern ergattern will, muss sicher schnell sein, denn der Speedster ruft Sammler in aller Welt auf den Plan. Die sollten aber auch das nötige Kleingeld mitbringen, denn in Deutschland kommt der Speedster im Dezember 2010 zu Preisen ab 201.467 Euro. Vorher darf er noch auf dem Autosalon Paris 2010 (2. bis 17. Oktober) die breiten Flanken zeigen. Der Zweisitzer unterscheidet sich deutlich von den anderen Mitgliedern der Elfer-Familie. Die Frontscheibe ist 60 Millimeter niedriger und stärker geneigt, das Verdeck zieht sich dadurch sehr eng über den Scheitel und verschwindet bei offener Fahrt unter einem Verdeckkastendeckel mit Speedster-typischer Doppelhutze.

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Ein Trick, um den im Vergleich zum Carrera S Cabrio sowieso 44 Millimeter breiteren Speedster noch breiter erscheinen zu lassen. Mit 408 PS lässt der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer noch mal 23 Pferde mehr unter der Haube toben als im Carrera S Cabrio bei identischem Verbrauch (10,3 Liter im Drittelmix). Damit leistet er exakt so viel wie der ebenfalls in Paris gezeigte Carrera GTS. Zu den Fahrleistungen schweigt Porsche noch, dem Club der 300-km/h-Mitglieder dürfte er aber mit Sicherheit angehören. Dazu hat der Speedster nahezu alles an Bord, was einen 911er schön und teuer macht: Die Kraftübertragung zur Hinterachse mit serienmäßigem Sperrdifferenzial übernimmt das Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit sieben Gängen. Ebenso serienmäßig sind das Porsche Active Suspension Management (PASM) sowie die Porsche-Keramik-Bremsanlage (PCCB). Speziell für dieses Modell entwickelten die Ingenieure das in allen offenen Porsche serienmäßige Überrollschutzsystem weiter.

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Geschmackssache: Innen nimmt der Speedster die Außenlackierung wieder auf.

Das Interieur in schwarzem Glattleder entsteht in Handarbeit und wird mit zahlreichen Speedster-exklusiven Details in der jeweiligen Außenfarbe aufgepeppt. Beispiele gefällig: Applikationen im Design einer Zielflagge in den Sitzmittelbahnen der adaptiven Sportsitze oder die in Exterieurfarbe ausgeführten Leder-Sitzwangen. Eine spezielle Farbe hat Porsche auch gleich noch für den Speedster entwickelt. "Purblau" soll die Exklusivität des Speedster noch steigern, kostet aber Aufpreis. Den Käufern dürfte das egal sein.

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