Autosalon Paris 2010: Venturi America/Fétish — 04.10.2010

Zwei exotische Elektro-Renner

Früher setzte Venturi auf V6-Motoren, heute machen die Franzosen auf Öko. Auf dem Pariser Autosalon 2010 zeigt der exotische Sportwagenhersteller mit dem Amercia und Fétish zwei Elektro-Renner, die es in sich haben.

Es sind nicht nur die großen Marken, die sich auf dem Pariser Autosalon 2010 mit zukunftsweisenden Technologien schmücken. Die kleine Sportwagenmanufaktur Venturi stellt auf der Messe gleich zwei Elektro-Renner vor, die es faustdick unter der Haube haben: die Studie America und den in Kleinserie hergestellten Fétish. Der America ist ein Hightech-Buggy mit Karbon-Monocoque, angetrieben von einem 220 kW (300 PS) starken Elektromotor. Er ist wassergekühlt und lässt 380 Newtonmeter Drehmoment auf die Hinterräder los. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Trotz üppiger Leistungswerte soll der offene Zweisitzer eine Reichweite von 300 Kilometern schaffen – nicht zuletzt dank des geringen Gewichts. Obwohl die Lithium-Akkus stolze 450 Kilo wiegen, bringt es der America insgesamt nur auf 1350 Kilogramm.

Überblick: Alle Stars und Premieren des Autosalon Paris 2010

Öko ganz exklusiv: Der Fétish soll nur zwölf Mal gebaut werden, für 300.000 Euro netto!

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Noch weniger Gewicht bringt der Fétish auf die Waage. Der Leichtbau-Roadster ist die Weiterentwicklung einer Elektro-Studie, die Venturi bereits 2004 unter gleichem Namen vorgestellt hat. Nur 1225 Kilo wiegt der zweisitzige Fétish, unter dessen Karbonhaut sich der gleiche 300-PS-Elektromotor wie im America versteckt. In unter vier Sekunden surrt der Fétish auf Tempo 100. Topspeed: über 200 km/h. Durch das geringere Gewicht verlängert sich die Reichweite zusätzlich, erst nach 340 Kilometern muss der Fétish an die Steckdose. Kehrseite der Medallie: Der handgefertigte Elektro-Sportler wird nur zwölf Mal pro Jahr gebaut und kostet stolze 300.000 Euro – plus Steuern.

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