Autostadt in Wolfsburg

Autostadt in Wolfsburg

— 16.09.2002

Fünf Millionen Besucher

Hoch die Tassen: 27 Monate nach der Eröffnung feiert die Autostadt den 5.000.000sten Besucher.

Größenwahn hat man den Wolfsburgern vorgeworfen, als sie mit den Plänen für ihre "Autostadt" an die Öffentlichkeit gingen. Gut vier Jahre ist das jetzt her. Und jeder, der damals spottete, gibt heute kleinlaut zu: Okay, war wohl doch nicht so blöd, die Idee einer "markenübergreifenden Kommunikationsplattform". Mit inzwischen fünf Millionen Besuchern verbucht die Autostadt nicht nur die zweithöchste Gästezahl aller Freizeiteinrichtungen in Deutschland, sondern ist unbenommen die größte derartige Unternehmensplattform der Welt.

"Wir danken dem Vorstand der Volkswagen AG für die visionäre Kraft, die zur Realisierung dieses Projekts geführt hat", sagte Otto Ferdeinand Wachs, Geschäftsführer der Autostadt, anlässlich des heutigen Jubiläums. Fünf Millionen Besucher in 27 Monaten – das hatte selbst der Berufsoptimist Wachs nicht erwartet, der zur Feier des Tages Champagner und Eis springen ließ, nebst ein paar Zahlen.

5000 Besucher kommen demnach durchschnittlich pro Tag, an den Wochenenden und Feiertagen sind es sogar mehr als 10.000. 30 Reisebusse steuern täglich die gläsernen "AutoTürme" am Mittellandkanal an, mehr als 20.000 waren es seit der Eröffnung im Juni 2000. 60 Prozent der Besucher reisen mit dem Auto an, 25 Prozent mit dem Bus, zehn Prozent mit der Bahn, die direkt gegenüber am Wolfburger ICE-Bahnhof hält. Die restlichen kommen per perdes oder mit dem Rad - und meist nicht nur ein Mal: Jeder zweite Besucher bekennt sich zum Wiederholungstäter.

Pünktlich zur Fünf-Millionen-Feier erscheint ein Merian-Extra über die Autostadt. Das Sonderheft kommt diess Woche in den Handel. Mehr zur Autostadt gibt es im Internet unter www.autostadt.de. Die nächsten Highlights: Am 5. Oktober findet der nächste "mondo club" statt, wie immer in Kooperation mit MTV. Und im November eröffnet der "GeländeParcours", Offroad-Spielwiese nicht nur für Käufer des neuen VW-Geländewagens Touareg. Rund 2,5 Millionen Euro lässt sich VW den 1,6 Kilometer langen, hindernisgespickten Rundkurs vis-à-vis der Autostadt kosten. Wer den 35 bis 65 Meter breiten Parcours befahren will, zahlt voraussichtlich 25 Euro pro halbe Stunde.

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