Autovermieter

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— 18.02.2003

Mieten bis aufs Messer

Billig-Flieger führen ihren Preiskrieg in der Luft, am Boden sagen die Aufsteiger EasyCar und navicar Platzhirschen wie Sixt den Kampf an.

Geiz ist das Gebot der Stunde – jetzt auch bei Mietautos. Selbst Branchenprimus Sixt muss sich warm anziehen, wenn das Beispiel von navicar sich durchsetzt. Der Ableger des Baudienstleisters MVS bietet bundesweit Smart und Ford Fiesta ab neun Euro pro Tag an. Der Schnäppchenpreis gilt allerdings nur für Frühbucher (zwölf Wochen im voraus) sowie von Dienstag bis Donnerstag.

Das System ist von erfolgreichen Billigfliegern wie Ryanair oder EasyJet abgekupfert: Direktbuchung über Internet oder Telefon, geringe Fixkosten, keine Provisionen. Bezahlung im Internet per Kreditkarte oder Lastschrift. Mit seinem Autoableger EasyCar will die britische EasyJet sogar noch billiger als navicar sein: Frühbucher sollen für Smart, Corsa oder Clio nur acht Euro zahlen müssen, wenn das Angebot erst einmal steht.

Klingt nach Zukunftsmusik, scheint aber zu funktionieren: navicar hat seit dem Start im Herbst seine Flotte in nur drei Monaten auf 1200 Autos verdoppelt. Im Mietpreis von neun bzw. 13 (Freitag bis Montag) Euro ist die Haftpflicht eingeschlossen, alle Fahrzeuge gibt es mit Klimaanlage und Navigationssystem. Auch wer kurzfristig ein Fahrzeug mietet, wird nicht arm – die kleinste Wagenklasse kostet 18 Euro pro Tag. Dafür gibt es bei Sixt nicht mal einen Smart.

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