Autowirtschaft

Autowirtschaft

— 20.06.2002

Zulieferer bauen ab

Vorbild Automobilindustrie: Auch bei den Zulieferern kommt es zu immer mehr Firmen-bernahmen. Nach einer Studie der HypoVereinsbank wird bis 2010 die Zahl der Zulieferer von 5500 auf 3500 sinken.

Die Zulieferindustrie steht vor dramatischen Vernderungen. So das Ergebnis einer Studie der HypoVereinsbank und Unternehmensberatung Mercer Management Consulting, die auf der Leipziger Zuliefermesse Z 2002 (19. bis 21. Juni) vorgestellt wurde. Kernaussage: Es werden noch viele Fusionen folgen, 40 Prozent der heutigen Unternehmen werden verschwinden. Die Studie prognostiziert der Zulieferbranche eine Anpassung an die weltweite Konzentration der Autohersteller. Demnach drften 2010 die Top 20 der Branche etwa die Hlfte des Zuliefervolumens der Automobilhersteller abdecken. Bosch, zweitgrter Autozulieferer der Welt, hat es schon in diesem Jahr vorgemacht: Durch die bernahme des Hydraulik-Spezialisten Rexroth konnte der Umsatz auf knapp 35 Milliarden Euro gesteigert werden (Vorjahr: 34,03).

Vor allem Elektrik, Elektronik und Software kommen in Automodellen immer strker zum Einsatz. So sollen in den nchsten zehn Jahren die Autos um etwa 30 Prozent leiser ber die Straen rollen. Auch der Schadstoffen-Aussto wird laut Studie dank neuester Motoren und Katalysatoren nur noch ein Tausendstel dessen betragen, was noch vor drei Fahrzeuggenerationen Stand der Technik war. Die Brennstoffzelle wird allerdings noch etwa zehn Jahre auf sich warten lassen.

Auf der Leipziger Zuliefermesse Z 2002 prsentieren 387 Firmen aus 15 Lndern Teile und Komponenten sowie Technologien und Dienstleistungen fr den Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik und Informationstechnologie. Schwerpunkt der dreitgigen Messe ist die Zulieferindustrie im Automobilbau. www.zuliefermesse.de

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung